An Fräulein Rothe.
Liebes Fräulein Rothe,
Da ich bereits Ende August zum Musikfest1
nach Venedig fahre, möchte ich zirka am
2r25. d. M. mein Monatsgeld beheben und bitte
Sie freundlichst, dieses bereit zu stellen. –
Ferner bitte ich Sie, Herrn Bechert zu er-
suchen, die I. G. f. N. M. möge den Musikern mit-
teilen, dass ich spätestens am 27. d. M. zwei
Proben gehabt haben muss, da ich sonst absagen
müsste. Auf Herrn Pollatschek kann ich eventuell bei
der Probe verzichten. Alle Anderen müssen bei der
Probe da sein. In Venedig müssen alle, auch der
Sänger, mindestens einen Tag vor der Aufführung
für zwei Proben zur Verfügung stehen.
Besten Dank und herzliche Grüsse
Arnold Schönberg
An Fräulein Rothe.
Liebes Fräulein Rothe,
Da ich bereits Ende August zum Musikfest1 nach Venedig fahre, möchte ich zirka am 25. d. M. mein Monatsgeld beheben und bitte Sie freundlichst, dieses bereit zu stellen. – Ferner bitte ich Sie, Herrn Bechert zu ersuchen, die I. G. f. N. M. möge den Musikern mitteilen, dass ich spätestens am 27. d. M. zwei Proben gehabt haben muss, da ich sonst absagen müsste. Auf Herrn Pollatschek kann ich eventuell bei der Probe verzichten. Alle Anderen müssen bei der Probe da sein. In Venedig müssen alle, auch der Sänger, mindestens einen Tag vor der Aufführung für zwei Proben zur Verfügung stehen.
Besten Dank und herzliche Grüsse
Arnold Schönberg

14. August 1925


Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection


Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 14. August 1925, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.1142.

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