Verlag Dreililien an Arnold Schönberg
14. Februar 1904
Herrn A. Schönberg
Lieber Herr Schönberg
Die Herstellung einer
Copie der Partitur1 ist
keine Angelegenheit des
Verlages – eigentlich –
nicht wahr? Wenn die
Copialien in Wien wirk-
lich billiger sind als hier
könnten wir sie ja dort
in Auftrag geben. Lassen
Sie vorerst nun einmal
die Partit.2 abschreiben
und schicken Sie mir die
Abschrift3. Ich kenne
übrigens das Tempo sol-
cher Prozeduren und
möchte Ihnen beinahe
den Vorschlag machen
die Aufführung4 auf den
Copie der Partitur1 ist
keine Angelegenheit des
Verlages – eigentlich –
nicht wahr? Wenn die
Copialien in Wien wirk-
lich billiger sind als hier
könnten wir sie ja dort
in Auftrag geben. Lassen
Sie vorerst nun einmal
die Partit.2 abschreiben
und schicken Sie mir die
Abschrift3. Ich kenne
übrigens das Tempo sol-
cher Prozeduren und
möchte Ihnen beinahe
den Vorschlag machen
die Aufführung4 auf den
Herbst zu verschieben.
Meinen Sie nicht, dass
das in jeder Beziehung
vorteilhafter wäre?
Meinen Sie nicht, dass
das in jeder Beziehung
vorteilhafter wäre?
Partitur
Partit.
Partiturreinschrift, autograph (ASGA B 10, Quelle C).
Abschrift
Nachgewiesene Quellen: Partiturreinschrift,
autograph (ASGA B 10, Quelle C); Partiturabschrift, möglicherweise
autograph; zugleich Autographiervorlage für den Erstdruck, verschollen
(ASGA B 10, Quelle G*). Die Existenz einer Partiturabschrift
geht aus Verlag Dreililien an Arnold
Schönberg, 15. Oktober 1908 hervor; Herstellungszeitpunkt
nicht ermittelt.
Aufführung
Im Dezember 1903
berichtete Arnold Schönberg an
Ferruccio Busoni: „es ist
augenblicklich eine Anzahl von Bekannten bestrebt, mir von einigen
Kunstfreunden den zur Aufführung [nicht realisiert] meiner symphonischen Dichtung nötigen Betrag zu
verschaffen“ (Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni, 6. Dezember 1903;
ASCC 22650).
Herrn A. Schönberg
Lieber Herr Schönberg
Die Herstellung einer Copie der Partitur1 ist keine Angelegenheit des Verlages – eigentlich – nicht
wahr? Wenn die Copialien in Wien
wirklich billiger sind als hier könnten wir sie ja dort in
Auftrag geben. Lassen Sie vorerst nun einmal die Partit.2 abschreiben und schicken Sie mir die
Abschrift3. Ich kenne übrigens das Tempo solcher Prozeduren und möchte Ihnen beinahe den Vorschlag
machen die Aufführung4 auf den Herbst zu verschieben. Meinen Sie
nicht, dass das in jeder Beziehung vorteilhafter wäre?
Partitur
Partit.
Partiturreinschrift, autograph (ASGA B 10, Quelle C).
Abschrift
Nachgewiesene Quellen: Partiturreinschrift,
autograph (ASGA B 10, Quelle C); Partiturabschrift, möglicherweise
autograph; zugleich Autographiervorlage für den Erstdruck, verschollen
(ASGA B 10, Quelle G*). Die Existenz einer Partiturabschrift
geht aus Verlag Dreililien an Arnold
Schönberg, 15. Oktober 1908 hervor; Herstellungszeitpunkt
nicht ermittelt.
Aufführung
Im Dezember 1903
berichtete Arnold Schönberg an
Ferruccio Busoni: „es ist
augenblicklich eine Anzahl von Bekannten bestrebt, mir von einigen
Kunstfreunden den zur Aufführung [nicht realisiert] meiner symphonischen Dichtung nötigen Betrag zu
verschaffen“ (Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni, 6. Dezember 1903;
ASCC 22650).
14. Februar 1904
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 14. Februar 1904, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.12379.