Arnold Schönberg an Universal-Edition
17. November 1926
Lieber Herr Direktor Winter, ihre Mitteilung1, dass meine letz-
te Behebung (300:– S.) bereits von meinen Dezemberbezügen gehe, be-
ruht auf Irrtum, denn ich habe im Monat November bis dahin erst
2800 S. behoben, mit diesen 300 also 3100. Da meine Ei[n]künfte
jedoch etwas weniger als 2000 Mark betragen, muss ich sogar
jetzt noch ein Guthaben haben. Ich setze dabei voraus, dass Sie
mein Konto im Sinne unserer letzten Unterredungen geordnet, d. H.
glattgestellt haben.
te Behebung (300:– S.) bereits von meinen Dezemberbezügen gehe, be-
ruht auf Irrtum, denn ich habe im Monat November bis dahin erst
2800 S. behoben, mit diesen 300 also 3100. Da meine Ei[n]künfte
jedoch etwas weniger als 2000 Mark betragen, muss ich sogar
jetzt noch ein Guthaben haben. Ich setze dabei voraus, dass Sie
mein Konto im Sinne unserer letzten Unterredungen geordnet, d. H.
glattgestellt haben.
Unabhängig vondavon bitte ich nun zu Lasten meiner Bezüge Herrn
Kapellmeister Erwin Stein, durch den ich diesen Brief sende,
Kapellmeister Erwin Stein, durch den ich diesen Brief sende,
100:– Schillinge, die ich mir gestern von ihm ausgeborgt
habe, auszuzahlen, und mir außerdem in die Wiednerhauptstrasse[e] 182 im
Laufe des Vormittages (es kann auch in der Tischzeit sein) durch
Ihren Diener
habe, auszuzahlen, und mir außerdem in die Wiednerhauptstrasse[e] 182 im
Laufe des Vormittages (es kann auch in der Tischzeit sein) durch
Ihren Diener
500. Sch. zu senden.
Besten Dank und Grüsse, Ihr
Lieber Herr Direktor Winter, ihre Mitteilung1, dass meine letzte Behebung (300:– S.) bereits von meinen Dezemberbezügen gehe,
beruht auf Irrtum, denn ich habe im Monat November bis dahin erst 2800 S. behoben, mit diesen 300 also
3100. Da meine Einkünfte jedoch etwas
weniger als 2000 Mark betragen, muss ich sogar
jetzt noch ein Guthaben haben. Ich setze dabei voraus,
dass Sie mein Konto im Sinne unserer letzten Unterredungen geordnet, d. H.
glattgestellt haben.
Unabhängig davon bitte ich nun zu Lasten meiner Bezüge Herrn
Kapellmeister Erwin Stein, durch den
ich diesen Brief sende,
100:– Schillinge, die ich mir gestern von ihm ausgeborgt
habe, auszuzahlen, und mir außerdem in die
Wiednerhauptstrasse 182 im Laufe des Vormittages (es kann auch in der Tischzeit sein) durch
Ihren Diener
500. Sch. zu senden.
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 17. November 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.1261.