Verlag Dreililien an Arnold Schönberg
18. Juni 1903
Sorenbohm
18.6.03
18.6.03
Lieber Herr
Schönberg.
Schönberg.
Da
Sie meinen, dass
die Sache so
steht, dass Sie
an Rechten nichts
behalten würden
als die Erlaub-
nis sich zu bedan-
ken und dreimal
im Tage frische
Luft zu schöpfen,
kurz: dass Sie einem gemei-
nen kommerziellen
Ausbeutertum
verfallen würden,
müssen wir leider
die ganze Frage
einstweilen noch
Sie meinen, dass
die Sache so
steht, dass Sie
an Rechten nichts
behalten würden
als die Erlaub-
nis sich zu bedan-
ken und dreimal
im Tage frische
Luft zu schöpfen,
kurz: dass Sie einem gemei-
nen kommerziellen
Ausbeutertum
verfallen würden,
müssen wir leider
die ganze Frage
einstweilen noch
offen lassen.
Vielleicht eini-
gen wir uns
nach meiner
Rückkehr zu einer
weniger pessi-
mistischen An-
schauung.
Vielleicht eini-
gen wir uns
nach meiner
Rückkehr zu einer
weniger pessi-
mistischen An-
schauung.
Sorenbohm
18.6.03
18.6.03
Lieber Herr
Schönberg.
Da Sie meinen, dass die Sache so steht, dass Sie an Rechten
nichts behalten würden als die Erlaubnis sich zu bedanken und
dreimal im Tage frische Luft zu schöpfen, kurz: dass Sie einem gemeinen kommerziellen Ausbeutertum verfallen würden,
müssen wir leider die ganze Frage einstweilen noch offen lassen. Vielleicht einigen wir uns nach meiner Rückkehr zu einer weniger
pessimistischen Anschauung.
18. Juni 1903
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 18. Juni 1903, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.13030.