Verlag Dreililien an Arnold Schönberg
15. Juni 1905
Und – wenn Sie sich etwa
bereit erklären würden unseren
fünfjährigen Vertrag um 1 Jahr
zu verlängern. Ich glaube
ja, dass wir mit Ihnen sehr
viel Geduld werden haben müssen.
Man nennt das Zukunfts-
musik, nicht wahr? Jedenfalls
wollen wir die symphonische
Dichtung dem Allgem. Deutschen
Musikverein einreichen2 – Sie
bereit erklären würden unseren
fünfjährigen Vertrag um 1 Jahr
zu verlängern. Ich glaube
ja, dass wir mit Ihnen sehr
viel Geduld werden haben müssen.
Man nennt das Zukunfts-
musik, nicht wahr? Jedenfalls
wollen wir die symphonische
Dichtung dem Allgem. Deutschen
Musikverein einreichen2 – Sie
werden das in aller Form tun
und ich werde nachher die
Sache bei Schillings befürworten.
Und bei den mir sonst bekann-
ten Mitgliedern des Musikaus-
schusses3.
und ich werde nachher die
Sache bei Schillings befürworten.
Und bei den mir sonst bekann-
ten Mitgliedern des Musikaus-
schusses3.
Ich bekomme eben die Nachr.
dass ich Herrn P. heut Abend
sicher sehen werde – ich
gebe Ihnen dann also sofort
Bescheid.
dass ich Herrn P. heut Abend
sicher sehen werde – ich
gebe Ihnen dann also sofort
Bescheid.
ganzen Kerl
Allgem. Deutschen Musikverein
einreichen
Arnold Schönberg rekapituliert 1928
„jährlich zu den Musikfesten vergeblich eingereicht [zu haben]. Soviel
ich mich erinnere: Pelleas“ (Arnold Schönberg, Der Allgemeine Deutsche
Musikverein).
Mitgliedern des Musikausschusses
Max von Schillings war
Vizepräsident des Vereins; in der ordentlichen Hauptversammlung des
Allgemeinen Deutschen Musikvereins
am 3. Juni 1905 wurden in den
Musikausschuss gewählt: Engelbert Humperdinck, Aloys Obrist, Hans Pfitzner, Philipp Wolfrum (Neue Freie Presse
1905, S. 9).
Halensee, 15.VI.05
Lieber Herr Schönberg
Ich habe leider des Herrn Peters noch
nicht habhaft werden können – vielleicht heute Abend. Aber ich
denke, dass der Zahlung von MK 500.– nichts im Wege stehen wird,
besonders wenn wir Ihnen den Betrag als Vorschuss auf den
ganzen Kerl1 geben dürfen. Und – wenn Sie sich etwa
bereit erklären würden unseren fünfjährigen Vertrag um 1 Jahr zu verlängern. Ich
glaube ja, dass wir mit Ihnen sehr viel Geduld werden haben müssen.
Man nennt das Zukunftsmusik, nicht wahr? Jedenfalls wollen wir die symphonische Dichtung dem Allgem. Deutschen Musikverein
einreichen2 – Sie werden das in aller Form tun und ich
werde nachher die Sache bei Schillings
befürworten. Und bei den mir sonst bekannten Mitgliedern des Musikausschusses3.
Ich bekomme eben die Nachr. dass ich Herrn P. heut Abend sicher sehen werde – ich gebe Ihnen dann
also sofort Bescheid.
ganzen Kerl
Allgem. Deutschen Musikverein
einreichen
Arnold Schönberg rekapituliert 1928
„jährlich zu den Musikfesten vergeblich eingereicht [zu haben]. Soviel
ich mich erinnere: Pelleas“ (Arnold Schönberg, Der Allgemeine Deutsche
Musikverein).
Mitgliedern des Musikausschusses
Max von Schillings war
Vizepräsident des Vereins; in der ordentlichen Hauptversammlung des
Allgemeinen Deutschen Musikvereins
am 3. Juni 1905 wurden in den
Musikausschuss gewählt: Engelbert Humperdinck, Aloys Obrist, Hans Pfitzner, Philipp Wolfrum (Neue Freie Presse
1905, S. 9).
15. Juni 1905
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 15. Juni 1905, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.13031.