K. S./P.
Herrn
Roquebrune-Cap Martin
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir erhielten Ihr Schreiben vom 13. ds. in dem Sie uns
leider nicht angaben, unter welchen Bedingungen sie mit der
Veröffentlichung des Interviews einverstanden sind. Sie hatten
seinerzeit geschrieben, dass Sie gerne Mk. 35.– pro Seite hätten,
es wegen der Honorarfrage aber doch nicht zum Bruch kommen lassen
würden. So glaubten wir Ihnen einen anderen Vorschlag machen zu
können.
Um die Honorarfrage ein für alle Male zu regeln, bieten
wir Ihnen für zukünftige Aufsätze, da wir hoffen, dass Sie uns
weiterhin solche zur Verfügung stellen werden, im Umfange von
2–4 Seiten ein Pauschalhonorar von Mk. 100.– pro Aufsatz an. Es
würde sich demnach das Seitenhonorar bei 2 Seiten auf Mk. 50.–
bei 3 Seiten auf 33 1/3 M, bei 4 Seiten auf Mk. 25.– stellen.
Wir müssen so kalkulieren, weil unsere Zeitschrift nur einen
geringen Umfang hat und die Gesamtkosten des einzelnen Heftes
eine gewisse Summe nicht übersteigen dürfen.

Im vorliegenden Falle hatten wir bei einem Honorar
von 100.– Mk. mit 4 Seiten Umfang gerechnet. Nun wird Ihr Bei-
trag sicherlich umfangreicher sein und wir sind gerne bereit,
jede weitere Seite mit Mk. 25.– zu honorieren, so dass sich das
Gesamthonorar bei 5 Seiten auf Mk. 125.–, bei 6 Seiten auf Mk. 150.–
stellen würde.
Wir bitten Sie freundlich um Zustimmung zu unserem
Vorschlag, damit wir Ihren Beitrag in Satz geben können.
Wir begrüssen Sie in vorzüglicher Hochachtung

K. S./P.
Herrn
Roquebrune-Cap Martin
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir erhielten Ihr Schreiben vom 13. ds. in dem Sie uns leider nicht angaben, unter welchen Bedingungen sie mit der Veröffentlichung des Interviews einverstanden sind. Sie hatten seinerzeit geschrieben, dass Sie gerne Mk. 35.– pro Seite hätten, es wegen der Honorarfrage aber doch nicht zum Bruch kommen lassen würden. So glaubten wir Ihnen einen anderen Vorschlag machen zu können.
Um die Honorarfrage ein für alle Male zu regeln, bieten wir Ihnen für zukünftige Aufsätze, da wir hoffen, dass Sie uns weiterhin solche zur Verfügung stellen werden, im Umfange von 2–4 Seiten ein Pauschalhonorar von Mk. 100.– pro Aufsatz an. Es würde sich demnach das Seitenhonorar bei 2 Seiten auf Mk. 50.– bei 3 Seiten auf 33 1/3 M, bei 4 Seiten auf Mk. 25.– stellen. Wir müssen so kalkulieren, weil unsere Zeitschrift nur einen geringen Umfang hat und die Gesamtkosten des einzelnen Heftes eine gewisse Summe nicht übersteigen dürfen.
Im vorliegenden Falle hatten wir bei einem Honorar von 100.– Mk. mit 4 Seiten Umfang gerechnet. Nun wird Ihr Beitrag sicherlich umfangreicher sein und wir sind gerne bereit, jede weitere Seite mit Mk. 25.– zu honorieren, so dass sich das Gesamthonorar bei 5 Seiten auf Mk. 125.–, bei 6 Seiten auf Mk. 150.– stellen würde.
Wir bitten Sie freundlich um Zustimmung zu unserem Vorschlag, damit wir Ihren Beitrag in Satz geben können.
Wir begrüssen Sie in vorzüglicher Hochachtung

E Stein

20. November 1928


The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection


Brief

Zitierhinweis:

Pult und Taktstock an Arnold Schönberg, 20. November 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.16817.

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