Universal-Edition an Arnold Schönberg
25. März 1931
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Dr. K./Wi.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 25.
März 1931.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Berlin W. 50
Sehr verehrter Herr Professor!
Wir hatten im Vorjahr mit Herrn Prof. Trampus, Mailand, eine
Korrespondenz bezüglich der italienischen Uebersetzung1 Ihrer
„Harmonielehre“ und erhalten eben das Manuskript der Uebersetzung des
Vorworts und des 1. Kapitels, die von den Herren Pizzetti und Pedrollo
gut beurteilt worden sind.
Korrespondenz bezüglich der italienischen Uebersetzung1 Ihrer
„Harmonielehre“ und erhalten eben das Manuskript der Uebersetzung des
Vorworts und des 1. Kapitels, die von den Herren Pizzetti und Pedrollo
gut beurteilt worden sind.
Wir bitten nun um Mitteilung, ob wir Ihnen die Probe der
Uebersetzung einsenden sollen. Bezüglich der Bedingungen hatten wir
bereits gelegentlich der Verhandlungen2 über die französische Ueber-
setzung3 im Juli 1930, die leider nicht zum Abschluss gelangt sind,
mit Ihnen vereinbart, dass die Erträgnisse je zur Hälfte zwischen
Ihnen und uns geteilt werden sollen, dass die Abrechnungen per 30.
VI. und per 31.XII. zu erfolgen haben und dass die auf Sie entfallen-
den Anteile mit der Abrechnung bar an Sie überwiesen werden. Diesel-
ben Bedingungen könnten auch für die italienische Uebersetzung gel-
ten und wir bitten Sie, diese Bedingungen ohne eine separate Forde-
rung nach Vorauszahlung zu akzeptieren. Wir würden uns natürlich
bemühen, dass der italienische Verleger auch eine Vorauszahlung lei-
stet, und in diesem Fall ihnen sogleich nach Erhalt des Geldes die
Hälfte überweisen.
Uebersetzung einsenden sollen. Bezüglich der Bedingungen hatten wir
bereits gelegentlich der Verhandlungen2 über die französische Ueber-
setzung3 im Juli 1930, die leider nicht zum Abschluss gelangt sind,
mit Ihnen vereinbart, dass die Erträgnisse je zur Hälfte zwischen
Ihnen und uns geteilt werden sollen, dass die Abrechnungen per 30.
VI. und per 31.XII. zu erfolgen haben und dass die auf Sie entfallen-
den Anteile mit der Abrechnung bar an Sie überwiesen werden. Diesel-
ben Bedingungen könnten auch für die italienische Uebersetzung gel-
ten und wir bitten Sie, diese Bedingungen ohne eine separate Forde-
rung nach Vorauszahlung zu akzeptieren. Wir würden uns natürlich
bemühen, dass der italienische Verleger auch eine Vorauszahlung lei-
stet, und in diesem Fall ihnen sogleich nach Erhalt des Geldes die
Hälfte überweisen.
Da Herr Professor Trampus uns ersucht hat,
ihm möglichst bald
Bescheid zukommen zu lassen, wären wir Ihnen für
baldige Nachricht
sehr verbunden und zeichnen
sehr verbunden und zeichnen
Uebersetzung
Zu
Lebzeiten Schönbergs erschien keine
italienische Übersetzung der Harmonielehre.
Verhandlungen
Uebersetzung
Zu
Lebzeiten Schönbergs erschien keine
französische Übersetzung der Harmonielehre.
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
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Musikvereinsgebäude
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Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
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Dr. K./Wi.
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I·Karlsplatz 6·
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Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 25.
März 1931.
Sehr verehrter Herr Professor!
Wir hatten im Vorjahr mit Herrn Prof. Trampus, Mailand, eine
Korrespondenz bezüglich der italienischen Uebersetzung1 Ihrer
„Harmonielehre“ und
erhalten eben das Manuskript der Uebersetzung des
Vorworts und des 1. Kapitels, die von den Herren Pizzetti und Pedrollo
gut beurteilt worden sind.
Wir bitten nun um Mitteilung, ob wir Ihnen die Probe der Uebersetzung
einsenden sollen. Bezüglich der Bedingungen hatten wir bereits gelegentlich
der Verhandlungen2 über die französische Uebersetzung3 im Juli 1930, die leider nicht zum
Abschluss gelangt sind, mit Ihnen vereinbart, dass die Erträgnisse je zur
Hälfte zwischen Ihnen und uns geteilt werden sollen, dass die Abrechnungen
per 30. VI. und per 31.XII. zu erfolgen haben und dass die auf Sie
entfallenden Anteile mit der Abrechnung bar an Sie überwiesen werden.
Dieselben Bedingungen könnten auch für die italienische Uebersetzung
gel
ten und wir bitten
Sie, diese Bedingungen ohne eine separate Forderung nach Vorauszahlung zu akzeptieren. Wir würden uns natürlich
bemühen, dass der italienische
Verleger auch eine Vorauszahlung leistet, und in diesem Fall ihnen sogleich nach Erhalt des Geldes
die Hälfte überweisen.
Da Herr Professor Trampus uns ersucht hat,
ihm möglichst bald Bescheid zukommen zu lassen, wären wir Ihnen für
baldige Nachricht sehr verbunden und zeichnen
Uebersetzung
Zu
Lebzeiten Schönbergs erschien keine
italienische Übersetzung der Harmonielehre.
Verhandlungen
Uebersetzung
Zu
Lebzeiten Schönbergs erschien keine
französische Übersetzung der Harmonielehre.
25. März 1931
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 25. März 1931, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17354.