Universal-Edition an Arnold Schönberg
1. September 1915
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Seeburgstr. 14–20
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 1. September 1915
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Seeburgstr. 14–20
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 1. September 1915
W
Wohlgeboren
Herrn Arnold Schönberg
Lieber Herr Schönberg!
Ich bin verzweifelt, dass Sie auf verschiedene Briefe1
die wir Ihnen in Angelegenheit der Kammer-Symphonie schrieben,
nicht reagieren. Nachdem mir heute auch Herr v. Zemlinsky mit-
teilt, dass er die Kammer-Symphonie aufzuführen2 beabsichtigt,
bitte ich Sie dringend, uns die fehlenden vier Streicherstimmen
korrigiert zurückzuschicken oder, falls diese nicht auffindbar
oder rücksendbar wären, uns doch sofort Nachricht zu geben, da-
mit ich mir an Hand der Partitur die Stimmen einrichten lasse.
Gleichzeitig ersuche ich Sie ebenso dringend, uns die für
„grosse Säle“ eingerichtete Partitur zuzusenden, da ja die ameri-
kanische Aufführung3 mit starken Dublierungen4 stattfindet und
auch Zemlinsky, so viel ich weiss, eine Aufführung mit Verdopp-
lungen beabsichtigt.
die wir Ihnen in Angelegenheit der Kammer-Symphonie schrieben,
nicht reagieren. Nachdem mir heute auch Herr v. Zemlinsky mit-
teilt, dass er die Kammer-Symphonie aufzuführen2 beabsichtigt,
bitte ich Sie dringend, uns die fehlenden vier Streicherstimmen
korrigiert zurückzuschicken oder, falls diese nicht auffindbar
oder rücksendbar wären, uns doch sofort Nachricht zu geben, da-
mit ich mir an Hand der Partitur die Stimmen einrichten lasse.
Gleichzeitig ersuche ich Sie ebenso dringend, uns die für
„grosse Säle“ eingerichtete Partitur zuzusenden, da ja die ameri-
kanische Aufführung3 mit starken Dublierungen4 stattfindet und
auch Zemlinsky, so viel ich weiss, eine Aufführung mit Verdopp-
lungen beabsichtigt.
Ich hoffe, dass Sie mein Heutiges zunächstzumindest mit einer
Postkarte umgehend erledigen werden und verbleibe mit herzlichen
Grüssen Ihr Ihnen in Hochschätzung
ergebener
Postkarte umgehend erledigen werden und verbleibe mit herzlichen
Grüssen Ihr Ihnen in Hochschätzung
ergebener
Briefe
aufzuführen
27. Jänner 1916, Prag, Neues Deutsches
Theater, 3. Philharmonisches Konzert: Auf
Schönbergs Wunsch, ein älteres,
weniger kontrovers diskutiertes Werk aufzuführen, stand schließlich
Lied der Waldtaube am Programm (Prager
Tagblatt 1916b).
Aufführung
Dublierungen
Verdopplung der Streicherstimmen
(The New York Times
1915).
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Seeburgstr. 14–20
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 1. September 1915
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Seeburgstr. 14–20
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 1. September 1915
W
Lieber Herr Schönberg!
Ich bin verzweifelt, dass Sie auf verschiedene Briefe1
die wir Ihnen in Angelegenheit der Kammer-Symphonie schrieben, nicht reagieren. Nachdem mir heute
auch Herr v. Zemlinsky mitteilt, dass er die Kammer-Symphonie
aufzuführen2 beabsichtigt, bitte ich Sie dringend, uns die fehlenden vier
Streicherstimmen korrigiert zurückzuschicken oder, falls diese nicht
auffindbar oder rücksendbar wären, uns doch sofort Nachricht zu geben, damit ich mir an Hand der Partitur die Stimmen einrichten lasse.
Gleichzeitig ersuche ich Sie ebenso dringend, uns die für „grosse
Säle“ eingerichtete Partitur zuzusenden, da ja
die amerikanische
Aufführung3 mit starken Dublierungen4 stattfindet und auch Zemlinsky,
so viel ich weiss, eine Aufführung mit Verdopplungen beabsichtigt.
Ich hoffe, dass Sie mein Heutiges zumindest mit einer Postkarte umgehend erledigen werden und verbleibe mit
herzlichen Grüssen
Ihr Ihnen in Hochschätzung
ergebener
Hertzka
Hertzka
Briefe
aufzuführen
27. Jänner 1916, Prag, Neues Deutsches
Theater, 3. Philharmonisches Konzert: Auf
Schönbergs Wunsch, ein älteres,
weniger kontrovers diskutiertes Werk aufzuführen, stand schließlich
Lied der Waldtaube am Programm (Prager
Tagblatt 1916b).
Aufführung
Dublierungen
Verdopplung der Streicherstimmen
(The New York Times
1915).
1. September 1915
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 1. September 1915, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17580.