Universal-Edition an Arnold Schönberg
9. September 1926
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
40 West 34th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
K/L.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
40 West 34th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Wien, am 9.
September 1926
Herrn
Professor Arnold
SCHöNBERG
Sehr verehrter Herr Professor!
Wir erlauben uns, Ihnen gleichzeitig eine Probe-
seite von der Partitur Ihrer Suite op. 29 und von der Geigenstim-
me dieses Werkes zu übermitteln, ebenso die Kopie eines Schrei-
bens der Firma Waldheim Eberle A. G. in dieser Angelegenheit, mit
der Bitte uns mitzuteilen, ob der Stich in dieser Weise fortge-
setzt werden kann.
seite von der Partitur Ihrer Suite op. 29 und von der Geigenstim-
me dieses Werkes zu übermitteln, ebenso die Kopie eines Schrei-
bens der Firma Waldheim Eberle A. G. in dieser Angelegenheit, mit
der Bitte uns mitzuteilen, ob der Stich in dieser Weise fortge-
setzt werden kann.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen nahelegen,
die drei Klarinettenstimmen nicht in C, sondern transponiert ste-
chen zu lassen. Die Spieler sind immer an transponierte Stimmen
gewöhnt und es wird die Aufführung des schwierigen Werkes gewiss
erleichtern, wenn die Klarinettisten aus transponierten Stimmen
spielen können. Dem Dirigenten bezw. Klavierspieler wird Ihre Vor-
schrift, die Klarinetten in C zu stechen, in der Partitur sehr
willkommen sein, während dem Klarinettisten die transponierte
Stimme mehr zusagt. Wir haben auch in ähnlichen Fällen in den
Partituren C-Notierung, in den Stimmen transponierte Notierung
gedruckt.
die drei Klarinettenstimmen nicht in C, sondern transponiert ste-
chen zu lassen. Die Spieler sind immer an transponierte Stimmen
gewöhnt und es wird die Aufführung des schwierigen Werkes gewiss
erleichtern, wenn die Klarinettisten aus transponierten Stimmen
spielen können. Dem Dirigenten bezw. Klavierspieler wird Ihre Vor-
schrift, die Klarinetten in C zu stechen, in der Partitur sehr
willkommen sein, während dem Klarinettisten die transponierte
Stimme mehr zusagt. Wir haben auch in ähnlichen Fällen in den
Partituren C-Notierung, in den Stimmen transponierte Notierung
gedruckt.
Wir sehen Ihren weiteren Nachrichten entgegen
und zeichnen in vorzüglicher Hochachtung
und zeichnen in vorzüglicher Hochachtung
Dr
Kalmus
6 BeilagenUNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
40 West 34th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
K/L.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
40 West 34th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Wien, am 9.
September 1926
Sehr verehrter Herr Professor!
Wir erlauben uns, Ihnen gleichzeitig eine Probeseite von der Partitur Ihrer Suite op.
29 und von der Geigenstimme dieses Werkes zu übermitteln, ebenso die Kopie
eines Schreibens der Firma Waldheim Eberle A.
G. in dieser Angelegenheit, mit der Bitte uns mitzuteilen, ob
der Stich in dieser Weise fortgesetzt werden kann.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen nahelegen, die drei
Klarinettenstimmen nicht in C, sondern
transponiert stechen zu lassen. Die
Spieler sind immer an transponierte Stimmen gewöhnt und es wird die
Aufführung des schwierigen Werkes gewiss erleichtern, wenn die
Klarinettisten aus transponierten Stimmen spielen können. Dem Dirigenten
bezw. Klavierspieler wird Ihre Vorschrift,
die Klarinetten in C zu stechen, in der Partitur sehr willkommen sein,
während dem Klarinettisten die transponierte Stimme mehr zusagt. Wir haben
auch in ähnlichen Fällen in den Partituren C-Notierung, in den Stimmen
transponierte Notierung gedruckt.
Wir sehen Ihren weiteren Nachrichten entgegen
und zeichnen in vorzüglicher Hochachtung
Dr Kalmus
6 Beilagen
und zeichnen in vorzüglicher Hochachtung
Dr Kalmus
6 Beilagen
9. September 1926
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 9. September 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17659.