Universal-Edition an Arnold Schönberg
1. September 1926
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
R/Ma.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Wien, den 1.
September 1926.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Ragusa –
Hotel Lapad SHS
Sehr geehrter Herr Professor!
Im Besitze Ihres Schreibens vom 27. ds. M. haben wir, wie
Ihnen bereits bestätigt, an Unzeitig Mödling den Betrag
von 290 S zu Lasten Ihres Kontos überwiesen. An Herrn GREISSLE
haben wir 100 S bezahlt und werden Ihrem Sohne Georg bei Vorspra-
che wie gewünscht 250 S auszahlen. Nachdem uns Herr Greissle die
letzten Stimmen Ihres „Septettes“ überbracht hat, kann das Werk
nun in Stich1 gehen und werden Sie Korrekturabzüge demnächst er-
halten.
Ihnen bereits bestätigt, an Unzeitig Mödling den Betrag
von 290 S zu Lasten Ihres Kontos überwiesen. An Herrn GREISSLE
haben wir 100 S bezahlt und werden Ihrem Sohne Georg bei Vorspra-
che wie gewünscht 250 S auszahlen. Nachdem uns Herr Greissle die
letzten Stimmen Ihres „Septettes“ überbracht hat, kann das Werk
nun in Stich1 gehen und werden Sie Korrekturabzüge demnächst er-
halten.
Ueber bevorstehende Aufführungen können wir Ihnen leider
derzeit noch nichts sagen, da wir die Programme der einzelnen Ver-
anstaltungen erst in nächster Zeit bekommen.Von Hoerth2 haben
wir bisher auch nichts gehört; Direktor Hertzka dürfte aber im
Laufe dieser oder anfangs nächster Woche in Berlin sein und wird
dann sicherlich etwas Näheres erfahren.
derzeit noch nichts sagen, da wir die Programme der einzelnen Ver-
anstaltungen erst in nächster Zeit bekommen.Von Hoerth2 haben
wir bisher auch nichts gehört; Direktor Hertzka dürfte aber im
Laufe dieser oder anfangs nächster Woche in Berlin sein und wird
dann sicherlich etwas Näheres erfahren.
Stich
Laut UE-Herstellungskartei gingen Klavierpartitur und 3
Stimmen am 25. August 1926 an Waldheim-Eberle, die übrigen 3 Stimmen am
30. September 1926.
Von Hoerth
Plan einer szenischen Aufführung der Gurre-Lieder durch Franz Ludwig
Hörth, der ab Herbst 1926 die
Intendanz der Staatsoper Unter den
Linden
Berlin innehatte, und den
Ausstatter Emil Pirchan. In der
Regie von Hörth, der Ausstattung
von Pirchan und der musikalischen
Leitung von Erich Kleiber wurde im
Frühjahr 1925 in Berlin
Franz Schreker, Der ferne Klang realisiert. Am 14. Dezember
1925 folgte die Uraufführung von Alban Berg, Wozzeck unter der Leitung von Kleiber und der Regie von Hörth, die Schönberg unmittelbar nach seiner Ankunft in Berlin im Jänner
1926 besuchte. Die Planung sah vor, die Gurre-Lieder mit der einaktigen Ballettoper
Royal Palace von Kurt Weill zu kombinieren (Westermeyer 1925, Chop 1925, Chantavoine
1926).
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
R/Ma.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Wien, den 1.
September 1926.
Sehr geehrter Herr Professor!
Im Besitze Ihres Schreibens vom 27. ds. M. haben wir, wie Ihnen bereits
bestätigt, an Unzeitig
Mödling den Betrag von 290 S zu
Lasten Ihres Kontos überwiesen. An Herrn GREISSLE
haben wir 100 S bezahlt und werden Ihrem Sohne Georg bei Vorsprache wie gewünscht 250 S auszahlen. Nachdem uns Herr Greissle die letzten Stimmen Ihres „Septettes“ überbracht hat, kann das Werk nun in Stich1
gehen und werden Sie Korrekturabzüge demnächst erhalten.
Ueber bevorstehende Aufführungen können wir Ihnen leider derzeit noch nichts
sagen, da wir die Programme der einzelnen Veranstaltungen erst in nächster Zeit bekommen.Von Hoert2
haben wir bisher auch nichts gehört; Direktor Hertzka dürfte aber im Laufe dieser oder
anfangs nächster Woche in Berlin sein und
wird dann sicherlich etwas Näheres erfahren.
Stich
Laut UE-Herstellungskartei gingen Klavierpartitur und 3
Stimmen am 25. August 1926 an Waldheim-Eberle, die übrigen 3 Stimmen am
30. September 1926.
Von Hoerth
Plan einer szenischen Aufführung der Gurre-Lieder durch Franz Ludwig
Hörth, der ab Herbst 1926 die
Intendanz der Staatsoper Unter den
Linden
Berlin innehatte, und den
Ausstatter Emil Pirchan. In der
Regie von Hörth, der Ausstattung
von Pirchan und der musikalischen
Leitung von Erich Kleiber wurde im
Frühjahr 1925 in Berlin
Franz Schreker, Der ferne Klang realisiert. Am 14. Dezember
1925 folgte die Uraufführung von Alban Berg, Wozzeck unter der Leitung von Kleiber und der Regie von Hörth, die Schönberg unmittelbar nach seiner Ankunft in Berlin im Jänner
1926 besuchte. Die Planung sah vor, die Gurre-Lieder mit der einaktigen Ballettoper
Royal Palace von Kurt Weill zu kombinieren (Westermeyer 1925, Chop 1925, Chantavoine
1926).
1. September 1926
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 1. September 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17661.