Dir. W/Ks.
Wien, 31. Juli 1926.
Herrn
Verehrter Meister Schönberg!
Wir beehren uns Ihnen inliegend die Abrechungen per
I. Halbjahr 1926 zu überreichen.
Bei Berücksichtigung der Tantiemengutschriften für
die abgesetzten Exemplare, und zwar 1725.18 für Werke laut altem
Vertrag und S 514.21 für neue Werke, weist
Ihr Konto alte Werke einen Saldo von ..... S 12.783.13
u. Ihr Konto neue Werke 〃 [einen][Saldo][von] S 22.263.76 zu unseren
Gunsten auf.
Laut unserem Vertrag1 vom 7.VII.1924 habe wir Ihnen
auf das Konto „Neue Werke“ einen monatlichen Tantiemenvorschuss von
M 500.– zu leisten. Die letzte Monatszahlung von M 500.– ist von uns
per Jänner 1926 erfolgt. Die am 7.X.1925 an Sie für Vorschusszahlun-
gen ab Jänner geleistete Zahlung von S 3000.– = M 1775.16 käme daher
auf die Monate Februar, März, April mit je M 500.– = M 1500.–
und a conto Mai ….….….….….….….... [M] 275.16
zusammen M 1775.16
in Anrechnung.
Auf Ihrem Konto „Werke laut altem Vertrag“ war der

Saldo laut Abrechnung vom 16.I.1926 …. S 9975.74 zu Ihren Lasten.
Per 30. Juni 1926 hat sich dieser Saldo schon bei Berücksichtigung
der Tantiemengutschriften auf …. S 12.783.13 erhöht. Mit Rücksicht
darauf, dass Sie uns am 7.X.1925 erklärten2 , dass weitere monatli-
che Zahlungen an Sie insolange nicht zu leisten sind, als der auf
Ihrem Konto offene Vorschuss nicht getilgt ist, haben wir die Mehr-
schuld gegenüber Jänner 1926 von S 2807.39 = M 1660.– als weitere
Tantiemenvorschusszahlungen auf Ihr Konto „Neue Werke“ übertragen
und zwar:
M 224.84 für Restzahlung Mai
[M] 500.– [für] Zahlung Juni
[M] 500.– [für][Zahlung] Juli
[M] 435.16 [für][Zahlung] August
----------
zus. M 1600.–.
Wir haben Ihnen demnach per August noch den Restbetrag von M 64.84
und ab September die Monatszahlungen à M 500.– zu leisten. Auf Ihrem
Konto „Werke laut altem Vertrag“ ist nach Durchführung der obigen
Posten der selbe Saldo offen, wie in der Abrechung per 16.I.1926.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung 2 Beilagen

Dir. W/Ks.
Wien, 31. Juli 1926.
Herrn
Verehrter Meister Schönberg!
Wir beehren uns Ihnen inliegend die Abrechungen per I. Halbjahr 1926 zu überreichen.
Bei Berücksichtigung der Tantiemengutschriften für die abgesetzten Exemplare, und zwar 1725.18 für Werke laut altem Vertrag und S 514.21 für neue Werke, weist
Ihr Konto alte Werke einen Saldo von ..... S 12.783.13
u. Ihr Konto neue Werke einen Saldo von S 22.263.76 zu unseren
Gunsten auf.
Laut unserem Vertrag1 vom 7.VII.1924 habe wir Ihnen auf das Konto „Neue Werke“ einen monatlichen Tantiemenvorschuss von M 500.– zu leisten. Die letzte Monatszahlung von M 500.– ist von uns per Jänner 1926 erfolgt. Die am 7.X.1925 an Sie für Vorschusszahlungen ab Jänner geleistete Zahlung von S 3000.– = M 1775.16 käme daher auf die Monate Februar, März, April mit je M 500.– = M 1500.–
und a conto Mai ….….….….….….….... M 275.16
zusammen M 1775.16
in Anrechnung.
Auf Ihrem Konto „Werke laut altem Vertrag“ war der Saldo laut Abrechnung vom 16.I.1926 …. S 9975.74 zu Ihren Lasten. Per 30. Juni 1926 hat sich dieser Saldo schon bei Berücksichtigung der Tantiemengutschriften auf …. S 12.783.13 erhöht. Mit Rücksicht darauf, dass Sie uns am 7.X.1925 erklärten2 , dass weitere monatliche Zahlungen an Sie insolange nicht zu leisten sind, als der auf Ihrem Konto offene Vorschuss nicht getilgt ist, haben wir die Mehrschuld gegenüber Jänner 1926 von S 2807.39 = M 1660.– als weitere Tantiemenvorschusszahlungen auf Ihr Konto „Neue Werke“ übertragen und zwar:
M 224.84 für Restzahlung Mai
M 500.– für Zahlung Juni
M 500.– für Zahlung Juli
M 435.16 für Zahlung August
----------
zus. M 1600.–.
Wir haben Ihnen demnach per August noch den Restbetrag von M 64.84 und ab September die Monatszahlungen à M 500.– zu leisten. Auf Ihrem Konto „Werke laut altem Vertrag“ ist nach Durchführung der obigen Posten der selbe Saldo offen, wie in der Abrechung per 16.I.1926.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung pp Winter
2 Beilagen

31. Juli 1926



Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection

Brief

Zitierhinweis:

Universal-Edition an Arnold Schönberg, 31. Juli 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17667.

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