Universal-Edition an Arnold Schönberg
17. Februar 1927
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Dir. W/Ks.
Wien, 17.
Februar 1927.
Herrn
Professor Arnold
Schönberg,
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir gestatten uns Ihnen inliegend die Abrechnung1 per
II. Halbjahr 1926 zu überreichen. Neben dem Verrechnungskonto „neue
Werke“ und dem Verrechnungskonto „alte Werke“ haben wir diesmal, so
wie Sie es wünschten, ein Generalverrechnungskonto angelegt.
II. Halbjahr 1926 zu überreichen. Neben dem Verrechnungskonto „neue
Werke“ und dem Verrechnungskonto „alte Werke“ haben wir diesmal, so
wie Sie es wünschten, ein Generalverrechnungskonto angelegt.
Zu Ihrem Schreiben vom 23.I. erlauben wir uns zu be-
merken, dass wir bezüglich der Verrechnung der von Ihnen im vergangenen
Jahre über die M 500.– Zahlungen behobenen Beträge die Vormerkungen
ganz genau auf Grund der Besprechungen, die wir mit Ihnen hatten, vorge-
nommen hatten, vorgenommen haben. Wir wollen Ihnen, verehrter Meister
Schönberg, nur in Erinnerung bringen, dass nicht davon die Rede war,
dass alle Beträge, die im Jahre 1926 von Ihnen behoben wurden, auf das
Konto „alte Werke“ zu belasten sind, sondern nur jene Beträge, die bis
30. Juni 1926 an Sie gezahlt wurden, während von diesem Zeitpunkt an Sie
selbst nur die normalen Zahlungen im Sinne unseres Vertrages verlangten.
Sie gaben damals der Meinung Ausdruck, dass die monatlichen Bezüge
von M 500.– ohne Rücksicht auf die Mehrbehebungen unverändert bis Som-
mer ausbezahlt werden sollen, während wir Ihnen vorschlugen, dass der
Vorschuss von je M 500.– von uns bis 1. April 1927 geleistet wird und
merken, dass wir bezüglich der Verrechnung der von Ihnen im vergangenen
Jahre über die M 500.– Zahlungen behobenen Beträge die Vormerkungen
ganz genau auf Grund der Besprechungen, die wir mit Ihnen hatten, vorge-
nommen hatten, vorgenommen haben. Wir wollen Ihnen, verehrter Meister
Schönberg, nur in Erinnerung bringen, dass nicht davon die Rede war,
dass alle Beträge, die im Jahre 1926 von Ihnen behoben wurden, auf das
Konto „alte Werke“ zu belasten sind, sondern nur jene Beträge, die bis
30. Juni 1926 an Sie gezahlt wurden, während von diesem Zeitpunkt an Sie
selbst nur die normalen Zahlungen im Sinne unseres Vertrages verlangten.
Sie gaben damals der Meinung Ausdruck, dass die monatlichen Bezüge
von M 500.– ohne Rücksicht auf die Mehrbehebungen unverändert bis Som-
mer ausbezahlt werden sollen, während wir Ihnen vorschlugen, dass der
Vorschuss von je M 500.– von uns bis 1. April 1927 geleistet wird und
die weiteren
monatlichen Zahlungen erst nach Amortisierung der Mehr-
beträge erfolgen.
beträge erfolgen.
Auf Ihren Wunsch sind wir aber gerne bereit mit
der Amortisierung der Mehrbeträge erst ab 30. Juni zu beginnen.
der Amortisierung der Mehrbeträge erst ab 30. Juni zu beginnen.
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
209 West 57th Street
New York
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Dir. W/Ks.
Wien, 17.
Februar 1927.
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir gestatten uns Ihnen inliegend die Abrechnung1 per II. Halbjahr 1926 zu überreichen. Neben
dem Verrechnungskonto „neue Werke“ und dem Verrechnungskonto „alte Werke“
haben wir diesmal, so wie Sie es wünschten, ein Generalverrechnungskonto
angelegt.
Zu Ihrem Schreiben vom 23.I. erlauben wir uns zu bemerken, dass wir bezüglich der Verrechnung der von Ihnen im
vergangenen Jahre über die M 500.– Zahlungen behobenen Beträge die
Vormerkungen ganz genau auf Grund der Besprechungen, die wir mit Ihnen
hatten, vorgenommen haben. Wir wollen Ihnen,
verehrter Meister
Schönberg, nur in Erinnerung bringen, dass
nicht davon die Rede war, dass alle Beträge, die im
Jahre 1926 von Ihnen behoben wurden, auf das Konto
„alte Werke“ zu belasten sind, sondern nur
jene Beträge, die bis 30. Juni
1926 an Sie gezahlt wurden, während von diesem Zeitpunkt an Sie selbst nur die normalen Zahlungen im Sinne
unseres Vertrages verlangten. Sie gaben damals der Meinung Ausdruck, dass
die monatlichen Bezüge von M 500.– ohne Rücksicht auf die Mehrbehebungen
unverändert bis Sommer ausbezahlt werden sollen, während wir Ihnen vorschlugen,
dass der Vorschuss von je M 500.– von uns bis 1.
April 1927 geleistet wird und die weiteren
monatlichen Zahlungen erst nach Amortisierung der Mehrbeträge erfolgen.
Auf Ihren Wunsch sind wir aber gerne bereit mit der Amortisierung der
Mehrbeträge erst ab 30. Juni zu beginnen.
17. Februar 1927
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 17. Februar 1927, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17684.