Universal-Edition an Arnold Schönberg
23. Oktober 1928
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 23. Oktober 1928
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 23. Oktober 1928
Dr. R/A.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Roquebrune – Cap Martin
Frankreich.
Sehr verehrter Meister!
Beiliegend überreichen wir Ihnen eine Probeseite der
Partitur Ihrer Variationen, die wir insbesondere auch auf die richtige
Verwendung der Schriften und Ziffern zu prüfen bitten. Die Stecherei
stellt überdies folgende Fragen, um deren Beantwortung wir höfl. er-
suchen.
Partitur Ihrer Variationen, die wir insbesondere auch auf die richtige
Verwendung der Schriften und Ziffern zu prüfen bitten. Die Stecherei
stellt überdies folgende Fragen, um deren Beantwortung wir höfl. er-
suchen.
- 1. Ist es nötig, im Schlagwerk z. Beisp. bei kl. Trommel oder
Triangel den Schlüssel anzugeben? - 2. Soll die Reihenfolge der Instrumente so gestochen werden,
wie sie im Manuskript1 angegeben ist? d. i. „Tuba, Harfe,
Celesta, Triangel, Xylophon etc.“ und zum Schluss „Pauke“ oder
in der sonst üblichen Weise „Pauke, Triangel, kl. Trommel
usw. zum Schluss Celesta und Harfe“?
Im Interesse einer möglichst schnellen Fertigstellung
der Partitur, wären wir Ihnen für baldige Rücksendung und Beantwortung
der beiden Anfragen sehr verbunden.
der Partitur, wären wir Ihnen für baldige Rücksendung und Beantwortung
der beiden Anfragen sehr verbunden.
Wir erlauben uns bei dieser Gelegenheit daran zu erinnern,
dass sie die grosse Güte hatten, uns für das letzte Heft unserer aus 6
Heften bestehenden Sammlung „Musik der Zeit“2 ein Klavierstück zuzusagen.
dass sie die grosse Güte hatten, uns für das letzte Heft unserer aus 6
Heften bestehenden Sammlung „Musik der Zeit“2 ein Klavierstück zuzusagen.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn sie uns dieses
Klavierstück bald
einsenden könnten, da alle übrigen 5 Hefte sich im Druck befinden und
im Laufe der nächsten 14 Tage bis 3 Wochen erscheinen werden und es
daher von grösster Wichtigkeit wäre, dass das VI. Heft nicht viel später
erscheint als die übrigen.
einsenden könnten, da alle übrigen 5 Hefte sich im Druck befinden und
im Laufe der nächsten 14 Tage bis 3 Wochen erscheinen werden und es
daher von grösster Wichtigkeit wäre, dass das VI. Heft nicht viel später
erscheint als die übrigen.
Wir empfehlen uns mit dem Ausdrucke unserer
vorzüglichsten Hochachtung
Dr
Roth
Manuskript
Partiturreinschrift (ASGA B 13,
Quelle C).
„Musik der Zeit“
Aus der Aufzeichnung über die Unterredung mit Herrn
Schönberg, 22. Juni 1928 geht hervor, dass Arnold Schönberg zunächst „eine
Klaviertranskription eines seiner Lieder“ für das Album (Musik der Zeit,
6 Bd., Wien 1928-1929, U. E. 9516–9521) anbot. Letztlich wurde dort
weder diese noch das Klavierstück op. 11/1
abgedruckt, sondern das Klavierstück op.
33a: Musik der Zeit, Bd. 6, Wien 1929, U. E. 9521 (Exemplar
aus dem Schönberg-Nachlass; H3).
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 23. Oktober 1928
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 23. Oktober 1928
Dr. R/A.
Sehr verehrter Meister!
Beiliegend überreichen wir Ihnen eine Probeseite der Partitur Ihrer Variationen, die wir insbesondere auch auf die
richtige Verwendung der Schriften und Ziffern zu prüfen bitten. Die
Stecherei stellt überdies folgende Fragen, um deren Beantwortung wir höfl.
ersuchen.
- 1. Ist es nötig, im Schlagwerk z. Beisp. bei kl. Trommel oder Triangel den Schlüssel anzugeben?
- 2. Soll die Reihenfolge der Instrumente so gestochen werden, wie sie im Manuskript1 angegeben ist? d. i. „Tuba, Harfe, Celesta, Triangel, Xylophon etc.“ und zum Schluss „Pauke“ oder in der sonst üblichen Weise „Pauke, Triangel, kl. Trommel usw. zum Schluss Celesta und Harfe“?
Im Interesse einer möglichst schnellen Fertigstellung der Partitur, wären wir
Ihnen für baldige Rücksendung und Beantwortung der beiden Anfragen sehr
verbunden.
Wir erlauben uns bei dieser Gelegenheit daran zu erinnern, dass sie die
grosse Güte hatten, uns für das letzte Heft unserer aus 6 Heften
bestehenden Sammlung „Musik der Zeit“2 ein Klavierstück zuzusagen.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn sie uns dieses
Klavierstück bald einsenden könnten, da alle übrigen 5 Hefte sich im Druck
befinden und im Laufe der nächsten 14 Tage bis 3 Wochen erscheinen werden
und es daher von grösster Wichtigkeit wäre, dass das VI. Heft nicht viel
später erscheint als die übrigen.
Manuskript
Partiturreinschrift (ASGA B 13,
Quelle C).
„Musik der Zeit“
Aus der Aufzeichnung über die Unterredung mit Herrn
Schönberg, 22. Juni 1928 geht hervor, dass Arnold Schönberg zunächst „eine
Klaviertranskription eines seiner Lieder“ für das Album (Musik der Zeit,
6 Bd., Wien 1928-1929, U. E. 9516–9521) anbot. Letztlich wurde dort
weder diese noch das Klavierstück op. 11/1
abgedruckt, sondern das Klavierstück op.
33a: Musik der Zeit, Bd. 6, Wien 1929, U. E. 9521 (Exemplar
aus dem Schönberg-Nachlass; H3).
23. Oktober 1928
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 23. Oktober 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17783.