Verlag Dreililien an Arnold Schönberg
12. Oktober 1922
Sehr geehrter Herr!
Nach Rücksprache mit unserm Rechtsbeistande teilen wir
Ihnen mit, dass wir uns Ihrer Ansicht über unser Vertragsver-
hältnis nicht anschliessen können. Wir halten Sie nach wie vor
für gebunden an unsern Vertrag, und wir würden uns leider ge-
zwungen sehen jeden Vertragsbruch Ihrerseits gerichtlich zu
verfolgen. Sobald der vereidigte Bücherrevisor, der all-
jährlich den Abschluss macht, mit seiner Arbeit fertig sein
wird, werden Sie die gewünschte Abrechnung erhalten und zu glei-
cher Zeit die Summe überwiesen bekommen, die Ihnen zusteht.
Einstweilen dürfen wir Sie wohl bitten uns baldmöglichst eine
Erklärung darüber abzugeben, ob Sie die in Ihrem Briefe ange-
drohten Konsequenzen tatsächlich zu ziehen gesonnen sind.
Ihnen mit, dass wir uns Ihrer Ansicht über unser Vertragsver-
hältnis nicht anschliessen können. Wir halten Sie nach wie vor
für gebunden an unsern Vertrag, und wir würden uns leider ge-
zwungen sehen jeden Vertragsbruch Ihrerseits gerichtlich zu
verfolgen. Sobald der vereidigte Bücherrevisor, der all-
jährlich den Abschluss macht, mit seiner Arbeit fertig sein
wird, werden Sie die gewünschte Abrechnung erhalten und zu glei-
cher Zeit die Summe überwiesen bekommen, die Ihnen zusteht.
Einstweilen dürfen wir Sie wohl bitten uns baldmöglichst eine
Erklärung darüber abzugeben, ob Sie die in Ihrem Briefe ange-
drohten Konsequenzen tatsächlich zu ziehen gesonnen sind.
Sehr geehrter Herr!
Nach Rücksprache mit unserm Rechtsbeistande teilen wir Ihnen mit, dass wir
uns Ihrer Ansicht über unser Vertragsverhältnis nicht anschliessen können. Wir halten Sie nach wie vor für
gebunden an unsern Vertrag, und wir würden uns leider gezwungen sehen jeden Vertragsbruch Ihrerseits gerichtlich
zu verfolgen. Sobald der vereidigte Bücherrevisor, der alljährlich den Abschluss macht, mit seiner
Arbeit fertig sein wird, werden Sie die gewünschte Abrechnung erhalten und
zu gleicher Zeit die Summe überwiesen
bekommen, die Ihnen zusteht. Einstweilen dürfen wir Sie wohl bitten uns
baldmöglichst eine Erklärung darüber abzugeben, ob Sie die in Ihrem Briefe
angedrohten Konsequenzen tatsächlich
zu ziehen gesonnen sind.
Zitierhinweis:
Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 12. Oktober 1922, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.20321.