Mattsee, den 15.VI.1921.
Lieber Herr Direktor Hertzka, ich glaube sie werden mit mir
zufrieden sein: mit der heutigen Post sende ich Ihnen
Seite 337 bis 416 der Druckvorlage1, sodass nur noch ca 54
S[e]iten fehlen. Damit bin ich jedenfalls in längstens 2–3
Tagen fertig und dann habe ich nur noch das Vorwort zur
neuen Auflage zu schreiben, was aber wahrscheinlich nur
einen Tag erfordert. Dann müssen Sie sich an Berg wenden
wegen der Neubearbeitung des Inhaltsverzeichnisses, des Sach-
und Personenregisters. Seinerzeit versprachen Sie mir, die
Korrektur durch Erwin Stein les[e]n zu lassen. Er wird gewiss
nicht allzu teuer sein, Gegenwärtig Darmstadt, Herdweg 54.
Er wird
aber ich bitte Sie die Arbeit gut zu bezahlen.
Er wohnt gegenwärtig: Darmstadt, Herdweg 54. Stein ist der
beste Korrektor, den ich kenne und für diese Arbeit, wo es
auch gilt, den Sinn zu prüfen, einfach unersetzlich. Hier und
in Wien werden mir auch alle meine Schüler helfen; aber,
da Berg keine Zeit hat (er arbeitet an einem Buche2 über mich)
ist das ungenügend. – Leider habe ich fortwährende Zahnschmerze[n]
was sehr auf meine Arbeitskraft drückt. Bitte um Empfangs-
bestätigung
.
Viele herzliche Grüsse, Ihr Arnold Schönberg
Mattsee, den 15.VI.1921.
Lieber Herr Direktor Hertzka, ich glaube sie werden mit mir zufrieden sein: mit der heutigen Post sende ich Ihnen Seite 337 bis 416 der Druckvorlage1, sodass nur noch ca 54 Seiten fehlen. Damit bin ich jedenfalls in längstens 2–3 Tagen fertig und dann habe ich nur noch das Vorwort zur neuen Auflage zu schreiben, was aber wahrscheinlich nur einen Tag erfordert. Dann müssen Sie sich an Berg wenden wegen der Neubearbeitung des Inhaltsverzeichnisses, des Sach- und Personenregisters. Seinerzeit versprachen Sie mir, die Korrektur durch Erwin Stein lesen zu lassen. Er wird gewiss nicht allzu teuer sein, aber ich bitte Sie die Arbeit gut zu bezahlen.
Er wohnt gegenwärtig: Darmstadt, Herdweg 54. Stein ist der beste Korrektor, den ich kenne und für diese Arbeit, wo es auch gilt, den Sinn zu prüfen, einfach unersetzlich. Hier und in Wien werden mir auch alle meine Schüler helfen; aber, da Berg keine Zeit hat (er arbeitet an einem Buche2 über mich) ist das ungenügend. – Leider habe ich fortwährende Zahnschmerzen was sehr auf meine Arbeitskraft drückt. Bitte um Empfangsbestätigung.
Viele herzliche Grüsse, Ihr Arnold Schönberg

15. Juni 1921

18. Juni 1921

Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection


Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 15. Juni 1921, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.611.

Download:
Dieses Dokument als TEI-XML herunterladen