13/1. 1910
Verehrter Herr Direktor, ich höre Sie sind
krank! Ja warum denn? Sie
[wi]ssen doch dass mein Konzert1 ist!!!?
Ah, das geht nicht, Sie müssen unbedingt
kommen!
Am Sonntag wollte ich zu Ihnen
schauen; nach einer Probe. Die dauerte aber
wesentlich länger, als ich angenommen
hätte.
Ueber die Bopp-Wiener-Frage müssen
wir bald noch sprechen. Ich habe da eine
neue sehr gute Idee2, eine Lösung.
Haben Sie Bopp und Wiener aufs Konzert
aufmerksam gemacht?
Also: rascheste Besserung! infolgederer:
auf Wiedersehen nach dem Konzert Ihr
Arnold Schönberg
13/1. 1910
Verehrter Herr Direktor, ich höre Sie sind krank! Ja warum denn? Sie wissen doch dass mein Konzert1 ist!!!? Ah, das geht nicht, Sie müssen unbedingt kommen!
Am Sonntag wollte ich zu Ihnen schauen; nach einer Probe. Die dauerte aber wesentlich länger, als ich angenommen hätte.
Ueber die Bopp-Wiener-Frage müssen wir bald noch sprechen. Ich habe da eine neue sehr gute Idee2, eine Lösung.
Haben Sie Bopp und Wiener aufs Konzert aufmerksam gemacht?
Also: rascheste Besserung! infolgederer:
auf Wiedersehen nach dem Konzert Ihr
Arnold Schönberg

13. Jänner 1910


Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection


Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 13. Jänner 1910, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.6897.

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