Arnold Schönberg an Universal-Edition
8. März 1912
8/3.
1912
Lieber Herr Direktor Herzka, jemand in Berlin
behauptet: ich hätte in Prag1 mit Ihnen eine „Scene“
gehabt! Da mir davon nichts bekannt ist und
ich auch nicht im entferntesten die Absicht hatte,
Ihnen etwas Unangenehmes zu tun, oder zu sagen,
frage ich Sie, ob Sie etwas davon wissen. Jedenfalls
meine Versicherung: dass ich nicht den Eindruck hatte
und keinesfalls die Absicht!!! Sollte ich anderes
gesagt haben, als Ihnen recht ist, so müssen Sie
das auf meine große Müdigkeit schieben. Aber
ich bin überzeugt, das ist nur leerer Tratsch, denn
ich weiß ja nichts davon!
behauptet: ich hätte in Prag1 mit Ihnen eine „Scene“
gehabt! Da mir davon nichts bekannt ist und
ich auch nicht im entferntesten die Absicht hatte,
Ihnen etwas Unangenehmes zu tun, oder zu sagen,
frage ich Sie, ob Sie etwas davon wissen. Jedenfalls
meine Versicherung: dass ich nicht den Eindruck hatte
und keinesfalls die Absicht!!! Sollte ich anderes
gesagt haben, als Ihnen recht ist, so müssen Sie
das auf meine große Müdigkeit schieben. Aber
ich bin überzeugt, das ist nur leerer Tratsch, denn
ich weiß ja nichts davon!
Ich hoffe nun baldumgehend einen definitiven Bescheid
auf meinen letzten Brief zu bekommen und
bin wie stets mit herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg
auf meinen letzten Brief zu bekommen und
bin wie stets mit herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg
8/3.
1912
Lieber Herr Direktor Herzka, jemand in Berlin
behauptet: ich hätte in Prag1 mit Ihnen eine „Scene“
gehabt! Da mir davon nichts bekannt ist und ich auch nicht im
entferntesten die Absicht hatte, Ihnen etwas Unangenehmes zu tun, oder zu
sagen, frage ich Sie, ob Sie etwas davon wissen. Jedenfalls meine
Versicherung: dass ich nicht den Eindruck hatte und keinesfalls die Absicht!!! Sollte ich anderes gesagt haben, als
Ihnen recht ist, so müssen Sie das auf meine große
Müdigkeit schieben. Aber ich bin überzeugt, das ist nur leerer Tratsch,
denn ich weiß ja nichts davon!
Ich hoffe nun umgehend einen definitiven Bescheid
auf meinen letzten Brief zu bekommen und
bin wie stets mit herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg
auf meinen letzten Brief zu bekommen und
bin wie stets mit herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 8. März 1912, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.6976.