Arnold Schönberg an Universal-Edition
17. Mai 1923
Lieber Herr Direktor Herzka, ich habe mich entschlossen,[,] bis auf
Weiteres, meine Werke nicht mehr gegen Tantiemen, sondern nur mehr
gegen bar herzugeben. Ihnen dabei einen Vorzug einzuräumen, bin ich
selbstverständlich gerne bereit: Sie sollen si[e] unter der „Weltparität“
erwerben können und vor allen angeboten bekommen. Unbedingt aber
müsste das Erträgnis meiner früheren Werke sichergestellt und
auf eine angemessene[n] Höhe gebracht werden.
Weiteres, meine Werke nicht mehr gegen Tantiemen, sondern nur mehr
gegen bar herzugeben. Ihnen dabei einen Vorzug einzuräumen, bin ich
selbstverständlich gerne bereit: Sie sollen si[e] unter der „Weltparität“
erwerben können und vor allen angeboten bekommen. Unbedingt aber
müsste das Erträgnis meiner früheren Werke sichergestellt und
auf eine angemessene[n] Höhe gebracht werden.
Ich hielt es für nötig, Sie schon jetzt davon zu verständigen, weil
ich Gewicht darauf lege, das meine beiden neuen Werke (die bereits
fertige Suite für Klavier1 und das demnächst fertige Quintett für
Blasinstrumente2 ) gleichzeitig mit den Hansenschen Werken3 erscheinen.
Und da ist nicht mehr allzuviel Zeit.
ich Gewicht darauf lege, das meine beiden neuen Werke (die bereits
fertige Suite für Klavier1 und das demnächst fertige Quintett für
Blasinstrumente2 ) gleichzeitig mit den Hansenschen Werken3 erscheinen.
Und da ist nicht mehr allzuviel Zeit.
Viele herzliche Grüsse; Ihr
Suite für Klavier
Abschluss der Erstniederschrift
der Suite für Klavier op. 25 (ASGA B 4,
Quelle A;
B H; CDEFG) am 8. März 1923.
Quintett für Blasinstrumente
Abschluss der Komposition am
27. August 1924 (ASGA B 22, Quelle B) .
Hansenschen Werken
Die Fünf Klavierstücke
op. 23 erschienen im November
1923 (ASGA B
4, S. 25), die Serenade op. 24
im März 1924 (Partitur) bzw. November 1924 (Stimmen) (ASGA B 23/1, S. 369 bzw.
371).
Lieber Herr Direktor Herzka, ich habe mich entschlossen, bis auf Weiteres, meine Werke nicht mehr gegen Tantiemen, sondern
nur mehr gegen bar herzugeben. Ihnen dabei einen Vorzug einzuräumen, bin
ich selbstverständlich gerne bereit: Sie sollen sie unter der „Weltparität“ erwerben können und vor allen
angeboten bekommen. Unbedingt aber müsste das Erträgnis meiner früheren
Werke sichergestellt und auf eine angemessene Höhe gebracht werden.
Ich hielt es für nötig, Sie schon jetzt davon zu verständigen, weil ich
Gewicht darauf lege, das meine beiden neuen Werke (die bereits fertige Suite für Klavier1
und das demnächst fertige
Quintett für Blasinstrumente2
) gleichzeitig mit den Hansenschen Werken3 erscheinen. Und da ist nicht mehr allzuviel Zeit.
Viele herzliche Grüsse; Ihr
Arnold Schönberg
Suite für Klavier
Abschluss der Erstniederschrift
der Suite für Klavier op. 25 (ASGA B 4,
Quelle A;
B H; CDEFG) am 8. März 1923.
Quintett für Blasinstrumente
Abschluss der Komposition am
27. August 1924 (ASGA B 22, Quelle B) .
Hansenschen Werken
Die Fünf Klavierstücke
op. 23 erschienen im November
1923 (ASGA B
4, S. 25), die Serenade op. 24
im März 1924 (Partitur) bzw. November 1924 (Stimmen) (ASGA B 23/1, S. 369 bzw.
371).
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 17. Mai 1923, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.845.