Arnold Schönberg an Universal-Edition
5. Mai 1926
5/Mai 1926
Lieber Herr Dr
Kalmus, anbei ein Manuskript1. Dieses
kommt noch zu dem Anhang in den „Drei Satiren“
als 4. u 5 Stück2. Zu diesem Zweck muss einiges an
der Druckvorlage geändert werden. Ich habe leider nicht ein
Exemplar davon bei der Hand und kann es daher nur beiläufig
angeben. Beraten Sie sich, bitte, mit Herrn Stein und machen
Sies so gut als möglich.
kommt noch zu dem Anhang in den „Drei Satiren“
als 4. u 5 Stück2. Zu diesem Zweck muss einiges an
der Druckvorlage geändert werden. Ich habe leider nicht ein
Exemplar davon bei der Hand und kann es daher nur beiläufig
angeben. Beraten Sie sich, bitte, mit Herrn Stein und machen
Sies so gut als möglich.
1) Vor allem den Text des 5. Stückes zu den Texten
dazu geben.
dazu geben.
2. Im Inhaltsverzeichnis muss es dann ungefähr so heißen
- Anhang:
- 1. Ein Spruch und 2 Var. über ihn.
- 2. Canon für Streichquartett
- 3. Legitimation als Canon
So dürfte es ja richtig sein.
3. Die Nummerierung im Anhang muß dann offenbar
geändert werden. Ich weiß nicht mehr, wie ich das bestimmt habe.
Aber das ist ja gewiß nicht schwierig. Natürlich ist nur das
Notwendige zu ändern.
geändert werden. Ich weiß nicht mehr, wie ich das bestimmt habe.
Aber das ist ja gewiß nicht schwierig. Natürlich ist nur das
Notwendige zu ändern.
Dieser Tage werde ich die Korrektur der Chöre
lesen.
Bisher hatte ich zuviel zu tun, denn ich habe an der Suite
gearbeitet, die am 1. Mai fertig worden ist. Sagen
Sie das Herrn Direktor Hertzka. Ich muß noch die Reinschrift3
des letzten Satzes vollenden. Dann kann man ans Weitere
denken. – Ihre Ansätze für die Kopiatur meiner Suite
sind zu niedrig. Ich bin sicher, daß Sie auch in Wien dafür
mehr bezahlen müssten. Uebrigens handelt es sich nicht
um das Herausschreiben der Klavierstimme, da
ja der Klavierspieler aus einer Partitur spielen
muss, wie immer bei Kammermusik
mit Klavier! Ich habe Herrn Schmidt mit folgendem Vorschlag einverstanden zu sein:
Bisher hatte ich zuviel zu tun, denn ich habe an der Suite
gearbeitet, die am 1. Mai fertig worden ist. Sagen
Sie das Herrn Direktor Hertzka. Ich muß noch die Reinschrift3
des letzten Satzes vollenden. Dann kann man ans Weitere
denken. – Ihre Ansätze für die Kopiatur meiner Suite
sind zu niedrig. Ich bin sicher, daß Sie auch in Wien dafür
mehr bezahlen müssten. Uebrigens handelt es sich nicht
um das Herausschreiben der Klavierstimme, da
ja der Klavierspieler aus einer Partitur spielen
muss, wie immer bei Kammermusik
mit Klavier! Ich habe Herrn Schmidt mit folgendem Vorschlag einverstanden zu sein:
Er berechnet sein Honorar in Mark, aber etwas
niedriger, als das hier übliche Stundenhonorar. Und
erhält einen Teil in bar ausbezalt und den Rest
in Noten mit 30 % Rabatt vom Ladenpreis.
Und zwar so, dass er für jede Mark einen Schilling bar und
70 Groschen Noten bekommt also bei 10 Mark 10 Schilling und
Noten im Wert von 10 Schilling (-30 %)
niedriger, als das hier übliche Stundenhonorar. Und
erhält einen Teil in bar ausbezalt und den Rest
in Noten mit 30 % Rabatt vom Ladenpreis.
Und zwar so, dass er für jede Mark einen Schilling bar und
70 Groschen Noten bekommt also bei 10 Mark 10 Schilling und
Noten im Wert von 10 Schilling (-30 %)
Ich hoffe Sie sind damit einverstanden, weil
auf diese Art die U. E. zu einer guten Arbeit
kommt, ohne dass sie dafür mehr bezahlen
muss als in Wien.
auf diese Art die U. E. zu einer guten Arbeit
kommt, ohne dass sie dafür mehr bezahlen
muss als in Wien.
Viele herzliche Grüße Ihr
Arnold Schönberg
Manuskript
Reinschrift und Stichvorlage (ASGA B 18/2, Quelle H).
4. u 5 Stück
II. [Anhang] Kanon für Streichquartett, III. [Anhang]
Legitimation als Kanon; Letzterer entstand ursprünglich auf Anfrage des
Verlags S. Fischer als Teil einer
Festschrift für George Bernard Shaw (ASGA B 18/2, S. 87; Arnold
Schönberg an S. Fischer, 3. Mai 1926; ASCC
6486).
Reinschrift
Partiturreinschrift (ASGA B 23/2, Quelle B).
5/Mai 1926
Lieber Herr Dr
Kalmus, anbei ein Manuskript1. Dieses kommt noch
zu dem Anhang in den „Drei Satiren“ als 4. u 5 Stück2. Zu diesem Zweck muss einiges an der
Druckvorlage geändert werden. Ich habe leider nicht ein Exemplar davon bei
der Hand und kann es daher nur beiläufig angeben. Beraten Sie sich, bitte,
mit Herrn Stein und machen Sies so gut
als möglich.
1) Vor allem den Text des 5. Stückes zu den Texten dazu geben.
2. Im Inhaltsverzeichnis muss es dann ungefähr so heißen
- Anhang:
- 1. Ein Spruch und 2 Var. über ihn.
- 2. Canon für Streichquartett
- 3. Legitimation als Canon
So dürfte es ja richtig sein.
3. Die Nummerierung im Anhang muß dann offenbar geändert werden. Ich weiß
nicht mehr, wie ich das bestimmt habe. Aber das ist ja gewiß nicht
schwierig. Natürlich ist nur das Notwendige zu ändern.
Dieser Tage werde ich die Korrektur der Chöre
lesen. Bisher hatte ich zuviel zu tun, denn ich habe an der Suite
gearbeitet, die am 1. Mai fertig worden ist.
Sagen Sie das Herrn Direktor Hertzka.
Ich muß noch die Reinschrift3
des letzten Satzes vollenden. Dann kann man ans Weitere denken. – Ihre
Ansätze für die Kopiatur meiner Suite
sind zu niedrig. Ich bin sicher, daß Sie auch in Wien dafür mehr bezahlen müssten.
Uebrigens handelt es sich nicht um das Herausschreiben der Klavierstimme,
da ja der Klavierspieler aus einer Partitur spielen muss, wie immer
bei Kammermusik mit Klavier! Ich habe Herrn Schmidt mit folgendem Vorschlag einverstanden
zu sein:
Er berechnet sein Honorar in Mark, aber etwas niedriger, als das hier
übliche Stundenhonorar. Und erhält einen Teil in bar ausbezalt und den Rest
in Noten mit 30 % Rabatt vom Ladenpreis. Und zwar so, dass er für jede
Mark
einen Schilling bar und 70 Groschen Noten bekommt
also bei
10 Mark
10 Schilling und Noten im Wert von 10 Schilling (-30 %)
Ich hoffe Sie sind damit einverstanden, weil auf diese Art die U. E. zu einer guten Arbeit kommt, ohne dass sie
dafür mehr bezahlen muss als in Wien.
Viele herzliche Grüße Ihr
Arnold Schönberg
Manuskript
Reinschrift und Stichvorlage (ASGA B 18/2, Quelle H).
4. u 5 Stück
II. [Anhang] Kanon für Streichquartett, III. [Anhang]
Legitimation als Kanon; Letzterer entstand ursprünglich auf Anfrage des
Verlags S. Fischer als Teil einer
Festschrift für George Bernard Shaw (ASGA B 18/2, S. 87; Arnold
Schönberg an S. Fischer, 3. Mai 1926; ASCC
6486).
Reinschrift
Partiturreinschrift (ASGA B 23/2, Quelle B).
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 5. Mai 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.1217.