Universal-Edition an Arnold Schönberg
12. April 1949
Sehr verehrter Herr Professor!
Beiliegend sende ich Ihnen die Abrechnung,
getrennt nach neuen
und alten Werken, gemäss unseres Vertrages. Das Guthaben, das
Ihnen aus den alten Werken zusteht der Abrechnung über die alten
Werke zusteht, müsste allerdings wohl einer kleinen Korrektur
unterzogen werden. Wie uns die AMP mitteilt, haben Sie Anteile
aus amerikanischen Aufführungen erhalten, wobei kein Unterschied
zwischen alten und neuen Werken gemacht wurde. Eine endgültige
Abrechnung aus Amerika liegt uns noch nicht vor. Zurzeit ist
Herr Dr. Kalmus in New York, dessen Aufgabe es ist, eine Abrech-
nungslegung zu verlangen. Ich nehme an, dass Sie damit einver-
standen sind, dass der Anteil, den Sie aus neuen Werken in USA
erhalten haben und der ja eigentlich zur Abdeckung des Saldos
dieser Werke dienen sollte, von unserer Abrechnung der alten
Werke in Abzug gebracht wird. Da ich aber diesen Betrag nicht
kenne und um die ganze Angelegenheit nicht gar zu lange hinaus-
zuziehen (bis ich die Möglichkeit habe und die Bewilligung er-
halte, Ihnen in $ etwas auszuzahlen, wird ohnedies einige Zeit
versteichen) schlage ich Ihnen vor, dass wir Ihnen die Hälfte
Ihres Guthabens aus den alten Werken überweisen und die Hälfte
vorläufig zurückbehalten, bis wir die Abrechnung mit den Zahlun-
gen aus USA für alte Werke an Sie vornehmen können.
und alten Werken, gemäss unseres Vertrages. Das Guthaben, das
Ihnen aus den alten Werken zusteht der Abrechnung über die alten
Werke zusteht, müsste allerdings wohl einer kleinen Korrektur
unterzogen werden. Wie uns die AMP mitteilt, haben Sie Anteile
aus amerikanischen Aufführungen erhalten, wobei kein Unterschied
zwischen alten und neuen Werken gemacht wurde. Eine endgültige
Abrechnung aus Amerika liegt uns noch nicht vor. Zurzeit ist
Herr Dr. Kalmus in New York, dessen Aufgabe es ist, eine Abrech-
nungslegung zu verlangen. Ich nehme an, dass Sie damit einver-
standen sind, dass der Anteil, den Sie aus neuen Werken in USA
erhalten haben und der ja eigentlich zur Abdeckung des Saldos
dieser Werke dienen sollte, von unserer Abrechnung der alten
Werke in Abzug gebracht wird. Da ich aber diesen Betrag nicht
kenne und um die ganze Angelegenheit nicht gar zu lange hinaus-
zuziehen (bis ich die Möglichkeit habe und die Bewilligung er-
halte, Ihnen in $ etwas auszuzahlen, wird ohnedies einige Zeit
versteichen) schlage ich Ihnen vor, dass wir Ihnen die Hälfte
Ihres Guthabens aus den alten Werken überweisen und die Hälfte
vorläufig zurückbehalten, bis wir die Abrechnung mit den Zahlun-
gen aus USA für alte Werke an Sie vornehmen können.
Bitte, lassen Sie mich möglichst bald wissen, ob Sie mit diesem
Vorschlag einverstanden sind.
Vorschlag einverstanden sind.
Sehr verehrter Herr Professor!
Beiliegend sende ich Ihnen die Abrechnung,
getrennt nach neuen und alten Werken, gemäss unseres Vertrages. Das
Guthaben, das Ihnen aus
der Abrechnung über die alten Werke zusteht, müsste allerdings wohl einer
kleinen Korrektur unterzogen werden. Wie uns die AMP mitteilt, haben Sie Anteile aus amerikanischen Aufführungen erhalten, wobei kein
Unterschied zwischen alten und neuen Werken gemacht wurde. Eine endgültige
Abrechnung aus Amerika liegt uns noch
nicht vor. Zurzeit ist Herr Dr. Kalmus in
New York, dessen Aufgabe es ist,
eine Abrechnungslegung zu verlangen. Ich
nehme an, dass Sie damit einverstanden
sind, dass der Anteil, den Sie aus neuen Werken in USA
erhalten haben und der ja eigentlich zur Abdeckung des Saldos dieser
Werke dienen sollte, von unserer Abrechnung der alten Werke in Abzug
gebracht wird. Da ich aber diesen Betrag nicht kenne und um die ganze
Angelegenheit nicht gar zu lange hinauszuziehen (bis ich die Möglichkeit habe und die Bewilligung erhalte, Ihnen in $ etwas auszuzahlen, wird
ohnedies einige Zeit versteichen) schlage ich Ihnen vor, dass wir Ihnen die
Hälfte Ihres Guthabens aus den alten Werken überweisen und die Hälfte
vorläufig zurückbehalten, bis wir die Abrechnung mit den Zahlungen aus USA für alte Werke an Sie vornehmen können.
Bitte, lassen Sie mich möglichst bald wissen, ob Sie mit diesem Vorschlag
einverstanden sind.
12. April 1949
Beilage: Abrechnung, 9. April 1949
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 12. April 1949, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17755.