Universal-Edition an Arnold Schönberg
22. Dezember 1928
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 22. Dezember 1928
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 22. Dezember 1928
Dr. R/A.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Roquebrune-Cap Martin
Frankreich.
Sehr verehrter Herr Professor!
In höfl. Erwiderung auf Ihr gesch. Schreiben
vom 14. cts. teilen wir Ihnen höfl. mit, dass wir Ihnen seinerzeit
die von Herrn Greissle zum Teil geänderte Vorbemerkung eingesendet
haben, über Herrn Greissle’s eigenen Wunsch, da er Ihnen die so
verfasste Vorbemerkung zur Begutachtung vorlegen wollte1. Wir
haben jedoch zur Kenntnis genommen, dass Sie die uns von Ihnen
eingesandte Vorbemerkung2, die für die Variationen und das Präludium
und die Fuge von Bach ergänzt waren, wünschen und nicht die von
Herrn Greissle geänderte alte Vorbemerkung und wir haben auch Ihre
Vorbemerkung bereits zum Satz befördert und werden Ihnen in Kürze
Korrekturabzüge einsenden, aus denen Sie ersehen werden, dass wir
im Besitz der richtigen Vorlagen sind und dass Ihren Anordnungen
entsprechend verfahren werden wird.
vom 14. cts. teilen wir Ihnen höfl. mit, dass wir Ihnen seinerzeit
die von Herrn Greissle zum Teil geänderte Vorbemerkung eingesendet
haben, über Herrn Greissle’s eigenen Wunsch, da er Ihnen die so
verfasste Vorbemerkung zur Begutachtung vorlegen wollte1. Wir
haben jedoch zur Kenntnis genommen, dass Sie die uns von Ihnen
eingesandte Vorbemerkung2, die für die Variationen und das Präludium
und die Fuge von Bach ergänzt waren, wünschen und nicht die von
Herrn Greissle geänderte alte Vorbemerkung und wir haben auch Ihre
Vorbemerkung bereits zum Satz befördert und werden Ihnen in Kürze
Korrekturabzüge einsenden, aus denen Sie ersehen werden, dass wir
im Besitz der richtigen Vorlagen sind und dass Ihren Anordnungen
entsprechend verfahren werden wird.
Wir bitten Sie daher, diese unsere Aufklärung zur
Kenntnis zu nehmen und empfehlen uns mit dem Ausdrucke der vorzüglichsten Hochachtung
Kenntnis zu nehmen und empfehlen uns mit dem Ausdrucke der vorzüglichsten Hochachtung
Dr
Roth
da er Ihnen die so verfasste Vorbemerkung
zur Begutachtung vorlegen wollte
Felix Greissle war über Schönbergs Aufenthaltsort – dieser blieb
anders als geplant noch bis 5. Jänner
1929 in Roquebrune –
nicht unterrichtet (Felix Greissle an Arnold Schönberg, November 1928;
ASCC 11658), er scheint deshalb von dessen eigener
Umarbeitung der Vorbemerkungen zu den Variationen für Orchester op. 31 nichts gewusst zu haben und
berichtet in Felix Greissle an Arnold Schönberg, nach 29. Jänner 1929
(ASCC 22957), er habe auch „von neuen Stichanweisungen
erst erfahren, als ich mit der ersten Korrektur fertig
war“.
die uns von Ihnen eingesandte
Vorbemerkung
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 22. Dezember 1928
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon U-47-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 22. Dezember 1928
Dr. R/A.
Sehr verehrter Herr Professor!
In höfl. Erwiderung auf Ihr gesch. Schreiben
vom 14. cts. teilen wir Ihnen höfl. mit,
dass wir Ihnen seinerzeit die von Herrn Greissle zum Teil geänderte Vorbemerkung
eingesendet
haben, über Herrn Greissle’s eigenen
Wunsch, da er Ihnen die so verfasste Vorbemerkung
zur Begutachtung vorlegen wollte1. Wir haben jedoch zur Kenntnis genommen, dass
Sie die uns von Ihnen eingesandte
Vorbemerkung2, die für die Variationen und das Präludium und die Fuge von Bach ergänzt waren, wünschen und nicht die von Herrn
Greissle geänderte alte Vorbemerkung
und wir haben auch Ihre Vorbemerkung bereits zum Satz befördert und werden
Ihnen in Kürze Korrekturabzüge einsenden, aus denen Sie ersehen werden,
dass wir im Besitz der richtigen Vorlagen sind und dass Ihren Anordnungen
entsprechend verfahren werden wird.
Wir bitten Sie daher, diese unsere Aufklärung zur Kenntnis zu nehmen und
empfehlen uns mit dem Ausdrucke der
vorzüglichsten
Hochachtung
Dr Roth
Dr Roth
da er Ihnen die so verfasste Vorbemerkung
zur Begutachtung vorlegen wollte
Felix Greissle war über Schönbergs Aufenthaltsort – dieser blieb
anders als geplant noch bis 5. Jänner
1929 in Roquebrune –
nicht unterrichtet (Felix Greissle an Arnold Schönberg, November 1928;
ASCC 11658), er scheint deshalb von dessen eigener
Umarbeitung der Vorbemerkungen zu den Variationen für Orchester op. 31 nichts gewusst zu haben und
berichtet in Felix Greissle an Arnold Schönberg, nach 29. Jänner 1929
(ASCC 22957), er habe auch „von neuen Stichanweisungen
erst erfahren, als ich mit der ersten Korrektur fertig
war“.
die uns von Ihnen eingesandte
Vorbemerkung
22. Dezember 1928
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 22. Dezember 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17796.