Arnold Schönberg an Universal-Edition
27. Februar 1932
Die unbewiesene Behauptung, dass ein Engagement
nach Amerika zur Leitung der dortigen Erstaufführung1
der Gurrelieder für mich in absehbarer Zeit nicht zu
erreichen gewesen wäre, kann Sie nicht berechtigen, sich
über meine schriftlich festgelegten Ansprüche2 hinweg-
zusetzen. Noch dazu ohne den leisesten Versuch, sich da-
rüber mit mir ins Benehmen zu setzen.
nach Amerika zur Leitung der dortigen Erstaufführung1
der Gurrelieder für mich in absehbarer Zeit nicht zu
erreichen gewesen wäre, kann Sie nicht berechtigen, sich
über meine schriftlich festgelegten Ansprüche2 hinweg-
zusetzen. Noch dazu ohne den leisesten Versuch, sich da-
rüber mit mir ins Benehmen zu setzen.
Sie wissen, dass wir den Wert dieses Rechtes seiner-
zeit durch den von uns gemeinsam erhobenen Anspruch auf
fünftausend Dollar3 festgelegt hatten; eine heute recht
geringe, aber der Kriegszeit entsprechende Summe.
zeit durch den von uns gemeinsam erhobenen Anspruch auf
fünftausend Dollar3 festgelegt hatten; eine heute recht
geringe, aber der Kriegszeit entsprechende Summe.
Ich kann infolgedessen nicht daran glauben, dass Sie
so unvorsichtig gewesen sein sollten, sich für diesen
Anspruch in Amerika Sicherheiten nicht verschafft zu
haben und bitte Sie mir hierüber gefälligst umgehend
Nachricht zukommen zu lassen.
so unvorsichtig gewesen sein sollten, sich für diesen
Anspruch in Amerika Sicherheiten nicht verschafft zu
haben und bitte Sie mir hierüber gefälligst umgehend
Nachricht zukommen zu lassen.
Hochachtungsvoll
Erstaufführung
schriftlich hfestgelegten Ansprüche
Die einzige erhaltene schriftliche Abmachung ist Universal-Edition an Arnold Schönberg, 29.
Dezember 1916.
fünftausend Dollar
Diese Summe wird in Arnold Schönberg an unbekannt, 1917
genannt. Adressat dieses Schreibens ist mit Sicherheit nicht Emil Hertzka, seine Zustimmung zu dieser
Forderung somit nicht dokumentiert. Vgl. zudem Arnold Schönberg an Gerhard Jacoby, zwischen
15. und 30. April 1932.
Die unbewiesene Behauptung, dass ein Engagement nach Amerika zur Leitung der dortigen Erstaufführung1
der Gurrelieder für mich in absehbarer Zeit
nicht zu erreichen gewesen wäre, kann Sie nicht berechtigen, sich über
meine schriftlich festgelegten Ansprüche2 hinwegzusetzen. Noch dazu ohne den leisesten Versuch, sich darüber mit mir ins Benehmen zu setzen.
Sie wissen, dass wir den Wert dieses Rechtes seinerzeit durch den von uns gemeinsam erhobenen Anspruch auf
fünftausend Dollar3 festgelegt hatten; eine heute recht geringe, aber der Kriegszeit
entsprechende Summe.
Ich kann infolgedessen nicht daran glauben, dass Sie so unvorsichtig gewesen
sein sollten, sich für diesen Anspruch in Amerika Sicherheiten nicht verschafft zu haben und bitte
Sie mir hierüber gefälligst umgehend Nachricht zukommen zu lassen.
Hochachtungsvoll
Erstaufführung
schriftlich hfestgelegten Ansprüche
Die einzige erhaltene schriftliche Abmachung ist Universal-Edition an Arnold Schönberg, 29.
Dezember 1916.
fünftausend Dollar
Diese Summe wird in Arnold Schönberg an unbekannt, 1917
genannt. Adressat dieses Schreibens ist mit Sicherheit nicht Emil Hertzka, seine Zustimmung zu dieser
Forderung somit nicht dokumentiert. Vgl. zudem Arnold Schönberg an Gerhard Jacoby, zwischen
15. und 30. April 1932.
27. Februar 1932
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief, Kopie
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 27. Februar 1932, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.2223.