2/1. 1912
Lieber Herr Direktor Herzka, am 31. December (1911) lief jene in unseren
Verträgen vorgesehene Frist ab, bis zu welcher eine Reihe meiner Werke
von Ihnen zur Drucklegung bestimmt werden sollte. Da Sie diesen Ter-
min stillschweigend vorübergehen ließen, bin ich mir höchst unklar
darüber, ob dem die Absicht zugrunde lag mich für die betreffenden
Werke freizugeben[.], oder ob Sie den Termin bloß übersehen haben.
Ich bitte Sie deshalb mir umgehend mitzuteilen, wie das
ist und mir Vorschläge zu machen. Denn ich bin selbstver-
ständlich mit größter Hitze darauf aus, meine Werke bei
der Universal-Edition gedruckt zu sehen und deshalb zu
den weitgehendsten Zugeständnissen zu haben.
Mit vielen herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg
2/1. 1912
Lieber Herr Direktor Herzka, am 31. December (1911) lief jene in unseren Verträgen vorgesehene Frist ab, bis zu welcher eine Reihe meiner Werke von Ihnen zur Drucklegung bestimmt werden sollte. Da Sie diesen Termin stillschweigend vorübergehen ließen, bin ich mir höchst unklar darüber, ob dem die Absicht zugrunde lag mich für die betreffenden Werke freizugeben, oder ob Sie den Termin bloß übersehen haben. Ich bitte Sie deshalb mir umgehend mitzuteilen, wie das ist und mir Vorschläge zu machen. Denn ich bin selbstverständlich mit größter Hitze darauf aus, meine Werke bei der Universal-Edition gedruckt zu sehen und deshalb zu den weitgehendsten Zugeständnissen zu haben.
Mit vielen herzlichen Grüßen Ihr Arnold Schönberg

2. Jänner 1912


Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection


Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 2. Jänner 1912, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.235.

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