Arnold Schönberg an Universal-Edition
24. Februar 1951
Lieber Herr Schlee:
Warum ich indirekt mit U-E verhandle1, hat
vor allem seinen Grund darin, dass mir immer wieder
ein neuer Mann als Chef genannt wird. Wer ist dann
also verantwortlich?
vor allem seinen Grund darin, dass mir immer wieder
ein neuer Mann als Chef genannt wird. Wer ist dann
also verantwortlich?
Auch habe ich von Ihnen keine kontraktlich bindende
Zusage erhalten – Vorbedingung aller Verhandlungen –
dass A.M.P., bei Pönale, nichts mehr mit meinen Werken
zu tun haben darf2.
Zusage erhalten – Vorbedingung aller Verhandlungen –
dass A.M.P., bei Pönale, nichts mehr mit meinen Werken
zu tun haben darf2.
Beiligendes Blatt3, aus dem Programmheft einer
voll-
ständigen Gurreliederaufführung4 in Cincinnati, wird
Sie darüber aufklären, ob meine Noten fehlen, oder
nicht. Sie scheinen auch zu vergessen, dass ich an
Verkauf meiner Werke finanziell interessiert bin.
Da nichts vorhanden ist, kann niemand es kaufen.
ständigen Gurreliederaufführung4 in Cincinnati, wird
Sie darüber aufklären, ob meine Noten fehlen, oder
nicht. Sie scheinen auch zu vergessen, dass ich an
Verkauf meiner Werke finanziell interessiert bin.
Da nichts vorhanden ist, kann niemand es kaufen.
Sie haben mir noch immer nicht über Von Heute auf
Morgen geantwortet5. Ich wünsche alle Materiale zu-
rück zu erhalten.
Morgen geantwortet5. Ich wünsche alle Materiale zu-
rück zu erhalten.
Ich kann nicht immer wieder von vorne anfangen.
Mit besten Grüssen, Ihr
mit U-E verhandle
Gustave Beer
verhandelte mindestens seit Anfang 1950 im
Namen Schönbergs unter anderem mit
der UE (Arnold Schönberg an Gustave Beer,
21. Februar 1950; ASCC
5371).
zu tun haben darf
Arnold Schönberg an Gustave
Beer, 3. Juni 1950 (ASCC
5449).
Blatt
Vermutlich Programm, 2. Februar
1951 (ASCI CP5887), S. 419.
Gurreliederaufführung
geantwortet
Arnold Schönberg an
Gustave Beer, 8. Jänner 1951 (ASCC
5682).
ARNOLD SCHOENBERG
116 N. ROCKINGHAM AVENUE LOS
ANGELES 2449, CALIFORNIA
24 Februar 1951
Lieber Herr Schlee:
Warum ich indirekt mit U-E verhandle1, hat vor allem seinen
Grund darin, dass mir immer wieder ein neuer Mann als Chef genannt wird.
Wer ist dann also verantwortlich?
Auch habe ich von Ihnen keine kontraktlich bindende Zusage erhalten –
Vorbedingung aller Verhandlungen – dass A.M.P., bei Pönale, nichts mehr mit meinen Werken zu tun haben darf2.
Beiligendes Blatt3, aus dem Programmheft einer
vollständigen Gurreliederaufführung4 in Cincinnati, wird Sie darüber aufklären, ob meine Noten
fehlen, oder nicht. Sie scheinen auch zu vergessen, dass ich an
Verkauf meiner Werke finanziell interessiert bin. Da nichts vorhanden
ist, kann niemand es kaufen.
Sie haben mir noch immer nicht über Von Heute auf
Morgen
geantwortet5. Ich wünsche alle Materiale
zurück zu erhalten.
Ich kann nicht immer wieder von vorne anfangen.
Mit besten Grüssen, Ihr
mit U-E verhandle
Gustave Beer
verhandelte mindestens seit Anfang 1950 im
Namen Schönbergs unter anderem mit
der UE (Arnold Schönberg an Gustave Beer,
21. Februar 1950; ASCC
5371).
zu tun haben darf
Arnold Schönberg an Gustave
Beer, 3. Juni 1950 (ASCC
5449).
Blatt
Vermutlich Programm, 2. Februar
1951 (ASCI CP5887), S. 419.
Gurreliederaufführung
geantwortet
Arnold Schönberg an
Gustave Beer, 8. Jänner 1951 (ASCC
5682).
24. Februar 1951
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief, Kopie
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 24. Februar 1951, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.5715.