Arnold Schönberg an Universal-Edition
17. September 1913
17/9.
1913
Lieber Herr Direktor, ich freue mich sehr Sie zu
sehen und stehe in meiner ganzen freien Zeit zur Ver-
fügung. Nur ist leider ein Haken dabei: wir mussten
vor 5 Tagen unser Mädchen entlassen und stehen seitdem
[o]hne Ersatz da, weshalb meine Frau sich ganz allein
mit der Wirtschaft plagen muss. Aus diesem Grunde
kann ich Sie leider nicht zu mir bitten und Ihnen
auch nicht am Abend Gesellschaft leisten:
sehen und stehe in meiner ganzen freien Zeit zur Ver-
fügung. Nur ist leider ein Haken dabei: wir mussten
vor 5 Tagen unser Mädchen entlassen und stehen seitdem
[o]hne Ersatz da, weshalb meine Frau sich ganz allein
mit der Wirtschaft plagen muss. Aus diesem Grunde
kann ich Sie leider nicht zu mir bitten und Ihnen
auch nicht am Abend Gesellschaft leisten:
Dagegen wäre es mir sehr angenehm mit Ihnen
zu folgenden Zeiten beisammen zu sein
zu folgenden Zeiten beisammen zu sein
| Donnerstag | vorm. ab | 10 Uhr – 1 |
| 〃 [Donnerstag] | nachm 〃 [ab] | 3 〃 [Uhr] |
| Freitag | vorm ab | 10 Uhr. |
Wenn es Ihnen unter Berücksichtigung dieser
[U]mstände möglich wäre mich zu besuchen (meine
Frau möchte Ihnen gerne Donnerstag nachm. eine Schale
Kaffee vorsetzen) so wäre mir das sehr erwünscht.
Haben Sie aber keine Zeit, so komme ich eventuell
auch zu Ihnen. Bitte telefonieren Sie mir gleich.
[U]mstände möglich wäre mich zu besuchen (meine
Frau möchte Ihnen gerne Donnerstag nachm. eine Schale
Kaffee vorsetzen) so wäre mir das sehr erwünscht.
Haben Sie aber keine Zeit, so komme ich eventuell
auch zu Ihnen. Bitte telefonieren Sie mir gleich.
Herzl Gruß
Schönberg
17/9.
1913
Lieber Herr Direktor, ich freue mich sehr Sie zu sehen und stehe in meiner ganzen
freien Zeit zur Verfügung. Nur ist leider ein
Haken dabei: wir mussten vor 5 Tagen unser Mädchen entlassen und stehen seitdem
ohne Ersatz da, weshalb meine Frau sich ganz allein mit der Wirtschaft plagen muss. Aus diesem
Grunde kann ich Sie leider nicht zu mir bitten und Ihnen auch nicht am
Abend Gesellschaft leisten:
Dagegen wäre es mir sehr angenehm mit Ihnen zu folgenden
Zeiten beisammen zu sein
| Donnerstag | vorm. ab | 10 Uhr – 1 |
| Donnerstag | nachm ab | 3 Uhr |
| Freitag | vorm ab | 10 Uhr. |
Wenn es Ihnen unter Berücksichtigung dieser
Umstände
möglich wäre mich zu besuchen (meine Frau möchte Ihnen gerne Donnerstag nachm.
eine Schale Kaffee vorsetzen) so wäre mir das sehr erwünscht. Haben Sie
aber keine Zeit, so komme ich eventuell auch zu Ihnen. Bitte telefonieren Sie
mir gleich.
Herzl Gruß
Schönberg
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 17. September 1913, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.6863.