Arnold Schönberg an Universal-Edition
4. August 1912
4/8. 1912.
bis 10/8: Carlshagen auf Usedom,
Villa Concordia.
Lieber Herr Direktor, beiliegende
Zuschrift
(bitte eventuell
zurückschicken) erhielt ich vom Patentamt. Sie betrifft mein
Vervielfältigungverfahren1 für autographieähnliche Noten- und
Zeichnungsherstellung. Bitte wollen Sie mir mitteilen, wie
Sie über die Sache denken. Ob Sie sich noch dafür interessieren,
und ob ich die Ausarbeitung fortsetzen soll. Das Verfahren
kann Ihnen eventuell Herr Professor Josef Ondracek
(mein Mitarbeiter) vorführen. (Er wohnt: Wien XII/38
Schlögelgasse 38, ist Professor an der Staatsgewerbeschule und
wird Sie, wenn Sie ihn einladen sicher gerne aufsuchen.
zurückschicken) erhielt ich vom Patentamt. Sie betrifft mein
Vervielfältigungverfahren1 für autographieähnliche Noten- und
Zeichnungsherstellung. Bitte wollen Sie mir mitteilen, wie
Sie über die Sache denken. Ob Sie sich noch dafür interessieren,
und ob ich die Ausarbeitung fortsetzen soll. Das Verfahren
kann Ihnen eventuell Herr Professor Josef Ondracek
(mein Mitarbeiter) vorführen. (Er wohnt: Wien XII/38
Schlögelgasse 38, ist Professor an der Staatsgewerbeschule und
wird Sie, wenn Sie ihn einladen sicher gerne aufsuchen.
Ich muss Sie bitten, mir von dem Notenpapier, das Sie
seinerzeit für Schrekers Oper machen ließen (40 zeilig, aber
unbeschnitten, ganze Größe!) 25 Bogen schicken zu lassen. Ich
brauche es für die Reinschrift meiner „Glücklichen Hand“2,
die demnächst fertig werden wird.
seinerzeit für Schrekers Oper machen ließen (40 zeilig, aber
unbeschnitten, ganze Größe!) 25 Bogen schicken zu lassen. Ich
brauche es für die Reinschrift meiner „Glücklichen Hand“2,
die demnächst fertig werden wird.
Ich habe bis jetzt die Halbjahres-Abrechnung noch nicht
bekommen; kommt die bald? Ich bin schon neugierig.
bekommen; kommt die bald? Ich bin schon neugierig.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Arnold Schönberg
Vervielfältigungverfahren
Reinschrift meiner „Glücklichen
Hand“
Das Papier der Reinschrift
(Schlußdatum 20. November 1913) ist
36-zeilig. Partiturreinschrift. Stichvorlage für den Erstdruck (ASGA B6/3, Quelle C).
Webern in Stettin
Anton Webern war im Sommer
1912 als Operettenkapellmeister am
Bellevue-Theater engagiert.
4/8. 1912.
bis 10/8: Carlshagen auf Usedom,
Villa Concordia.
Lieber Herr Direktor, beiliegende
Zuschrift
(bitte eventuell zurückschicken) erhielt ich vom Patentamt. Sie betrifft mein
Vervielfältigungverfahren1 für autographieähnliche
Noten- und Zeichnungsherstellung. Bitte wollen Sie mir mitteilen, wie
Sie über die Sache denken. Ob Sie sich noch dafür interessieren, und
ob ich die Ausarbeitung fortsetzen soll. Das Verfahren kann Ihnen eventuell
Herr Professor Josef Ondracek
(mein Mitarbeiter) vorführen. (Er wohnt: Wien XII/38 Schlögelgasse 38, ist Professor an der Staatsgewerbeschule und wird Sie, wenn Sie ihn
einladen sicher gerne aufsuchen.
Ich muss Sie bitten, mir von dem Notenpapier, das Sie seinerzeit für
Schrekers
Oper machen ließen (40
zeilig, aber unbeschnitten, ganze Größe!) 25
Bogen schicken zu lassen. Ich brauche es für die Reinschrift meiner „Glücklichen
Hand“2, die demnächst fertig
werden wird.
Ich habe bis jetzt die Halbjahres-Abrechnung noch nicht bekommen; kommt die bald? Ich bin
schon neugierig.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Arnold Schönberg
Vervielfältigungverfahren
Reinschrift meiner „Glücklichen
Hand“
Das Papier der Reinschrift
(Schlußdatum 20. November 1913) ist
36-zeilig. Partiturreinschrift. Stichvorlage für den Erstdruck (ASGA B6/3, Quelle C).
Webern in Stettin
Anton Webern war im Sommer
1912 als Operettenkapellmeister am
Bellevue-Theater engagiert.
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 4. August 1912, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.6999.