Dir. W/Ks.
Wien, 4. Juni 1926.
Herrn
Sehr geehrter Herr Professor!
Ihr Schreiben vom 28. v. M. haben wir erhalten. Die
Post von S 112.– (Rechnung Ranzl) die in dem Ihnen eingesandten
Auszug enthalten war, betrifft tatsächlich nicht Ihr Konto. Es lag
hier eine Verwechslung vor und zwar wurde diese Post Ihnen belastet,
während eine Post von S 622.50, die Sie betrifft (Zahlung an Fa.
Horowitz
) einem anderen Konto statt richtig Ihnen angelastet wurde.
Diese beiden Zahlungen sind von unserer Kassa unmittelbar nachein-
ander geleistet worden und es wurde in der Kassa irrtümlich bei
der Post S 112.– statt bei der Post S 622.50 „für Rechnung Schönberg
dazugeschrieben. Wir haben nunmehr auf Ihrem Konto den Betrag von
S 112.– wieder gestrichen und Sie dagegen für die Zahlung von
S 622.50 belastet und senden Ihnen anbei neuerlich einen Kontoauszug.
Die Post Gespräch Berlin S 3.89 haben wir gestrichen.
Von der Autorengesellschaft haben wir für Sie keine
Abrechnung über Aufführungstantiemen Ihrer Werke erhalten und konnten
diese auch nicht erhalten, da Sie seit einigen Jahren nicht mehr
Mitglied der Autorengesellschaft sind. Uebrigens erteilt die Autoren-
gesellschaft
die Verrechnung über die Autorenanteile an die Autoren
direkt und nicht an die Verleger.

Den Betrag von M 130.– für die Kopiaturen der „Suite
haben wir Ihnen bereits am 31. Mai per Postscheck überwiesen.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung
pp Winter

Dir. W/Ks.
Wien, 4. Juni 1926.
Herrn
Sehr geehrter Herr Professor!
Ihr Schreiben vom 28. v. M. haben wir erhalten. Die Post von S 112.– (Rechnung Ranzl) die in dem Ihnen eingesandten Auszug enthalten war, betrifft tatsächlich nicht Ihr Konto. Es lag hier eine Verwechslung vor und zwar wurde diese Post Ihnen belastet, während eine Post von S 622.50, die Sie betrifft (Zahlung an Fa. Horowitz) einem anderen Konto statt richtig Ihnen angelastet wurde. Diese beiden Zahlungen sind von unserer Kassa unmittelbar nacheinander geleistet worden und es wurde in der Kassa irrtümlich bei der Post S 112.– statt bei der Post S 622.50 „für Rechnung Schönberg“ dazugeschrieben. Wir haben nunmehr auf Ihrem Konto den Betrag von S 112.– wieder gestrichen und Sie dagegen für die Zahlung von S 622.50 belastet und senden Ihnen anbei neuerlich einen Kontoauszug.
Die Post Gespräch Berlin S 3.89 haben wir gestrichen.
Von der Autorengesellschaft haben wir für Sie keine Abrechnung über Aufführungstantiemen Ihrer Werke erhalten und konnten diese auch nicht erhalten, da Sie seit einigen Jahren nicht mehr Mitglied der Autorengesellschaft sind. Uebrigens erteilt die Autorengesellschaft die Verrechnung über die Autorenanteile an die Autoren direkt und nicht an die Verleger.
Den Betrag von M 130.– für die Kopiaturen der „Suite“ haben wir Ihnen bereits am 31. Mai per Postscheck überwiesen.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung pp Winter

4. Juni 1926



The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection


Brief

Zitierhinweis:

Universal-Edition an Arnold Schönberg, 4. Juni 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17664.

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