F. M. Geidel an Universal-Edition
3. Juni 1914
F. M. GEIDEL, LEIPZIG
Anstalt für
Notenstich, Notendruck und Anastatischen Druck
Stein- und Buchdruckerei, Notensatz, Stereotypie
Lithographie, Autographie und Buchbinderei
Fernsprecher 36 ···· Bank-Konto: Frege & Co., Leipzig
Leipzig, den 5. Juni 1914.
Wittenbergerstraße 23
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Stein- und Buchdruckerei, Notensatz, Stereotypie
Lithographie, Autographie und Buchbinderei
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Leipzig, den 5. Juni 1914.
Wittenbergerstraße 23
Mit gleicher Post übersende ich Ihnen 2 Abzüge einer
Pro-
beseite1 aus der Orchesterpartitur2 Schönberg. Ich hoffe, alles nach Wunsch
des Autors ausgeführt zu haben und bitte um recht baldigen Bescheid, da-
mit ich weiter arbeiten lassen kann.
beseite1 aus der Orchesterpartitur2 Schönberg. Ich hoffe, alles nach Wunsch
des Autors ausgeführt zu haben und bitte um recht baldigen Bescheid, da-
mit ich weiter arbeiten lassen kann.
Ich möchte hierzu noch bemerken, dass die Einteilung des
Manuskriptes es mit sich bringt, dass ich gezwungen bin, ab und zu verhältnismässig
wenig Linien auf eine Platte zu bringen, um unmittelbar im Anschluss daran
wieder eine Platte mit Doppelsystemen einrichten zu können. Ich bitte,
beim Autor anzufragen, * ob in diesem Falle bei geeigneten Instrumenten, wo im
Manuskript mehrere auf eine Linie zusammen gezogen sind, ein Auseinander-
ziehen in einzelnen Instrumenten vorgenommen werden kann, um zu vermeiden,
dass plötzlich auf eine sehr enge Platte mit 34 Linien eine sehr weite
mit 18 oder 20 Linien folgt. Umgedreht macht es sich notwendig, in ein-
zelnen Fällen,* dass 2 gleichartige Instrumentenlinien auf eine Linie zu-
sammengezogen werden, um eine 2systemige Platte einrichten zu können
und dabei die Höchstzahl der Linien, 34, nicht zu überschreiten. Einer
kurzen Rückantwort hierüber sehe ich entgegen.
Manuskriptes es mit sich bringt, dass ich gezwungen bin, ab und zu verhältnismässig
wenig Linien auf eine Platte zu bringen, um unmittelbar im Anschluss daran
wieder eine Platte mit Doppelsystemen einrichten zu können. Ich bitte,
beim Autor anzufragen, * ob in diesem Falle bei geeigneten Instrumenten, wo im
Manuskript mehrere auf eine Linie zusammen gezogen sind, ein Auseinander-
ziehen in einzelnen Instrumenten vorgenommen werden kann, um zu vermeiden,
dass plötzlich auf eine sehr enge Platte mit 34 Linien eine sehr weite
mit 18 oder 20 Linien folgt. Umgedreht macht es sich notwendig, in ein-
zelnen Fällen,* dass 2 gleichartige Instrumentenlinien auf eine Linie zu-
sammengezogen werden, um eine 2systemige Platte einrichten zu können
und dabei die Höchstzahl der Linien, 34, nicht zu überschreiten. Einer
kurzen Rückantwort hierüber sehe ich entgegen.
2 Abzüge einer
Probeseite
Korrekturabzug (Probeseite) von S, 4 (T. 5–12) des
Partiturdrucks (ASGA B 6/2, Quelle E0).
Orchesterpartitur
Beethoven-Schenker.
Vermutlich Beethoven 1914.
F. M. GEIDEL, LEIPZIG
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Notenstich, Notendruck und Anastatischen Druck
Stein- und Buchdruckerei, Notensatz, Stereotypie
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Leipzig, den 5. Juni 1914.
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Mit gleicher Post übersende ich Ihnen 2 Abzüge einer
Probeseite1 aus der Orchesterpartitur2
Schönberg. Ich hoffe, alles nach Wunsch
des Autors ausgeführt zu haben und bitte um recht baldigen Bescheid, damit ich weiter arbeiten lassen kann.
Ich möchte hierzu noch bemerken, dass die Einteilung des Manuskriptes es mit
sich bringt, dass ich gezwungen bin, ab und zu
verhältnismässig wenig Linien auf eine Platte zu bringen, um unmittelbar im
Anschluss daran wieder eine Platte mit Doppelsystemen einrichten zu können.
Ich bitte,
beim Autor anzufragen, ob in diesem Falle bei
geeigneten Instrumenten, wo im
Manuskript mehrere auf eine Linie zusammen gezogen sind, ein Auseinanderziehen in einzelnen Instrumenten vorgenommen werden kann, um zu
vermeiden, dass plötzlich auf eine sehr enge Platte mit 34 Linien eine sehr
weite mit 18 oder 20 Linien folgt. Umgedreht macht es sich notwendig, in
ein
zelnen Fällen, dass 2 gleichartige Instrumentenlinien auf eine Linie zusammengezogen werden, um eine 2systemige Platte einrichten zu
können und dabei die Höchstzahl der Linien, 34, nicht zu überschreiten.
Einer kurzen Rückantwort hierüber sehe ich entgegen.
2 Abzüge einer
Probeseite
Korrekturabzug (Probeseite) von S, 4 (T. 5–12) des
Partiturdrucks (ASGA B 6/2, Quelle E0).
Orchesterpartitur
Beethoven-Schenker.
Vermutlich Beethoven 1914.
3. Juni 1914
Beilage zu Universal-Edition an Arnold Schönberg, 4. Juni 1914; Beilage: Korrekturabzug (Probeseite) von S. 4 (T. 5-12)
des Partiturdrucks (ASGA B 6/2, Quelle E0); angeklebt: Arnold Schönberg an F. M. Geidel, 6. Juni 1914
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Nachlass Arnold Schönberg
Wien
Archiv
Nachlass Arnold Schönberg
Brief
Zitierhinweis:
F. M. Geidel an Universal-Edition, 3. Juni 1914, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.23854.