11. III. 1926
Liebes Fräulein Rothe, zu meinem größten
Entsetzen höre ich heute durch einen Brief
Direktor Herzkas, dass Sie sich den Arm ge-
brochen haben. Ja, wie ist denn das möglich?
Ich möchte gerne Näheres darüber erfahren. Haben
Sie Schmerzen gehabt? Hoffentlich sind Sie
wenn dieser Brief ankommt, schon
schmerzfrei. Und hoffentlich recht bald
gesund: ich weiß es jetzt recht gut, was
es bedeutet, nicht gesund zu sein.
Allerherzlichste Wünsche für Ihr Befinden
und viele Grüße Ihr
Arnold Schönberg
Auch von mir die herzlichsten
Wünsche zur baldigen Genesung!
11. III. 1926
Liebes Fräulein Rothe, zu meinem größten Entsetzen höre ich heute durch einen Brief Direktor Herzkas, dass Sie sich den Arm gebrochen haben. Ja, wie ist denn das möglich? Ich möchte gerne Näheres darüber erfahren. Haben Sie Schmerzen gehabt? Hoffentlich sind Sie wenn dieser Brief ankommt, schon schmerzfrei. Und hoffentlich recht bald gesund: ich weiß es jetzt recht gut, was es bedeutet, nicht gesund zu sein.
Allerherzlichste Wünsche für Ihr Befinden und viele Grüße Ihr Arnold Schönberg
Auch von mir die herzlichsten Wünsche zur baldigen Genesung! Gertrud Schönberg

11. März 1926


Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Wolfram Unger Collection

Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Barbara Rothe, 11. März 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.24042.

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