Arnold Schönberg an Universal-Edition
23. Juli 1911
23/7.1911
Lieber Herr Direktor, Cassierer hat mir
noch nicht geschrieben und ich kann eigentlich
[k]aum länger warten.1 Deshalb möchte ich Sie
also jetzt bitten, mir so rasch es geht einen
Antrag zu machen. Nur bitte ich Sie diesen
Antrag so zu fassen, dass ich wirklich da-
[...]rauf eingehen kann. Bitte überlegen Sie:
ich habe an der Harmonielehre bis jetzt nahezu
1 1/2 Jahre (rein gering 1 Jahr) gearbeitet und
habe dafür 500 Kr. gehabt! Nicht wahr, das geht
ja nicht. Aber abgesehen davon, ich könnte
[das] auch bei deshalb jetzt nicht annehmen,
weil mir damit nicht gedient ist. Ich habe
am 1. August Zins zu zahlen und habe außer-
dem nichts für die Zeit bis Mitte September,
noch nicht geschrieben und ich kann eigentlich
[k]aum länger warten.1 Deshalb möchte ich Sie
also jetzt bitten, mir so rasch es geht einen
Antrag zu machen. Nur bitte ich Sie diesen
Antrag so zu fassen, dass ich wirklich da-
[...]rauf eingehen kann. Bitte überlegen Sie:
ich habe an der Harmonielehre bis jetzt nahezu
1 1/2 Jahre (rein gering 1 Jahr) gearbeitet und
habe dafür 500 Kr. gehabt! Nicht wahr, das geht
ja nicht. Aber abgesehen davon, ich könnte
[das] auch bei deshalb jetzt nicht annehmen,
weil mir damit nicht gedient ist. Ich habe
am 1. August Zins zu zahlen und habe außer-
dem nichts für die Zeit bis Mitte September,
wo ich erst wieder Hoffnung habe,
etwas zu
verdienen. Es wäre mir also mit einer
geringen Summe nicht gedient. Denn
abgesehen von Allem gäbe ich damit die
Chance auf den Erfolg meiner Harmonie-
lehre abzuwarten, worauf mir wohl sicher
hohe Honorare in Aussicht stehen.
verdienen. Es wäre mir also mit einer
geringen Summe nicht gedient. Denn
abgesehen von Allem gäbe ich damit die
Chance auf den Erfolg meiner Harmonie-
lehre abzuwarten, worauf mir wohl sicher
hohe Honorare in Aussicht stehen.
Bitte missverstehen Sie mich nicht! Ich
will sehr gerne mit Sie dem Cassierer
vorziehen. Denn ich weiß ja, dass Ihr
Verlag für mich sehr vorteilhaft dadurch ist,
dass alles meine neuen Sachen bei Ihnen
erscheinen.
will sehr gerne mit Sie dem Cassierer
vorziehen. Denn ich weiß ja, dass Ihr
Verlag für mich sehr vorteilhaft dadurch ist,
dass alles meine neuen Sachen bei Ihnen
erscheinen.
Aber die Sache ist doch so, dass ich mir
mit einer kleinen Summe nicht geholfen ist
ich mich aber dann zu einer Arbeit verpflichtet
habe, für die mirich son möglicherweise einige Monate
später die den fünffachen Betrag hab bekommen
könnte – denn die Harmonielehre wird
mit einer kleinen Summe nicht geholfen ist
ich mich aber dann zu einer Arbeit verpflichtet
habe, für die mirich son möglicherweise einige Monate
später die den fünffachen Betrag hab bekommen
könnte – denn die Harmonielehre wird
nach der Meinung aller –
sehr selbst sehr
kühl und pessimistisch denkender – sicher
ein Sensations-Erfolg. Speziell als Lehrbuch!!
kühl und pessimistisch denkender – sicher
ein Sensations-Erfolg. Speziell als Lehrbuch!!
Nun aber bitte, nicht diese Gründe allein
sind es auf die ich mich stützen will, sondern
[v]ielmehr habe ich die Hoffnung, dass Sie
diese Gelegenheit benutzen werden, um
hier (wo Ihr Risiko weniger groß ist)
an mir als Mäcen zu handeln. Als
einer der mir wirklich nützen will, indem
er mir die dringendsten Sorgen vom
Leib hält. Schaun Sie, ich arbeite seit
6 Monaten an der Harmonielehre durchschnittlich
7–9 Stunden täglich. Ich leiste etwas,
ich arbeite, ich bin fleißig, ich besitze alle
moralischen Tugenden, die man verlangen
kann, und muss solche Sorgen haben, dass
ich nicht aus noch ein weiß! Alles erholt
sich im Sommer – ich arbeite! Alles
sind es auf die ich mich stützen will, sondern
[v]ielmehr habe ich die Hoffnung, dass Sie
diese Gelegenheit benutzen werden, um
hier (wo Ihr Risiko weniger groß ist)
an mir als Mäcen zu handeln. Als
einer der mir wirklich nützen will, indem
er mir die dringendsten Sorgen vom
Leib hält. Schaun Sie, ich arbeite seit
6 Monaten an der Harmonielehre durchschnittlich
7–9 Stunden täglich. Ich leiste etwas,
ich arbeite, ich bin fleißig, ich besitze alle
moralischen Tugenden, die man verlangen
kann, und muss solche Sorgen haben, dass
ich nicht aus noch ein weiß! Alles erholt
sich im Sommer – ich arbeite! Alles
hat einen freien Kopf – ich habe
Sorgen.
Nun aber: und wieviele leisten noch
soviel wie ich?!? Ist das nicht ungerecht.
Und wäre es nicht schön von Ihnen mir
da ausgiebig zu helfen. Denken Sie
in 50 Jahren, wenn man allgemein
wissen wird, wer ich war, dann wird
man ebenso darüber urteilen, wie über
andere ähnliche Fälle.
Nun aber: und wieviele leisten noch
soviel wie ich?!? Ist das nicht ungerecht.
Und wäre es nicht schön von Ihnen mir
da ausgiebig zu helfen. Denken Sie
in 50 Jahren, wenn man allgemein
wissen wird, wer ich war, dann wird
man ebenso darüber urteilen, wie über
andere ähnliche Fälle.
Deshalb wende ich mich an Sie, dass
Sie diese Angelegenheit als Mäcen
[...] behandeln.
Sie diese Angelegenheit als Mäcen
[...] behandeln.
Nicht wahr, mein anderer Vertrag
ist
ja sowenig günstig (ich bekomme, wie
ich neulich berechnet habe genau halb so
viel von Ihnen als ich unter gleichen
Umständen bei Marschalk bekommen
hätte), ich meine da könnten Sie mir
hier, indem Sie ein wenig nur von
ja sowenig günstig (ich bekomme, wie
ich neulich berechnet habe genau halb so
viel von Ihnen als ich unter gleichen
Umständen bei Marschalk bekommen
hätte), ich meine da könnten Sie mir
hier, indem Sie ein wenig nur von
Ihren geschäftlichen Prinzipien abgehen,
diesmal einen günstigeren Vertrag machen.
Ich meine, wenn Sie sich auf den
Standpunkt handeln stellen wollen, dass
ein Mensch, wie ich einen Mäcen ver-
dient!
diesmal einen günstigeren Vertrag machen.
Ich meine, wenn Sie sich auf den
Standpunkt handeln stellen wollen, dass
ein Mensch, wie ich einen Mäcen ver-
dient!
Ich hoffe Sie von der Richtigkeit meiner
Ansicht überzeugt zu haben und erwarte mir
von Ihrer Noblesse, dass Sie dem guten
Kaufmann einmal einen Possen spielen
wird.
Ansicht überzeugt zu haben und erwarte mir
von Ihrer Noblesse, dass Sie dem guten
Kaufmann einmal einen Possen spielen
wird.
Also bitte: machen Sie mir einen
[gü]nstigen Antrag.
[gü]nstigen Antrag.
Und aber: sehr rasch!!!
Das bitte ich Sie sehr.
Sie entschließen sich ja immer
so schnell. Ueberlegen Sie, wie es
so schnell. Ueberlegen Sie, wie es
am raschesten geht. Vielleicht können
Sie es so machen, dass sie mir in
einem Brief Ihre Bedingungen schreiben
und ich hätte bloß mein Einverständ[nis]
mit diesen Bedingungen mitzuteilen
(an die Universal-Edition) worauf
mir die Vertragssumme sofort ausbe-
zalt wird.
Sie es so machen, dass sie mir in
einem Brief Ihre Bedingungen schreiben
und ich hätte bloß mein Einverständ[nis]
mit diesen Bedingungen mitzuteilen
(an die Universal-Edition) worauf
mir die Vertragssumme sofort ausbe-
zalt wird.
Ich bitte Sie keinen Tag zu ver-
lieren.
lieren.
Wenn Sie mir eine große Summe
geben könnten (womöglich 1500 Kronen)
könnte ich vielleicht doch noch auf ein
paar Wochen fort. Ich hätte es sehr nötig.
Und meine Frau noch mehr. Die hat
eben wieder einen heftigen Anfall
von einem Lungenspitzenkatarrh. Sie
geben könnten (womöglich 1500 Kronen)
könnte ich vielleicht doch noch auf ein
paar Wochen fort. Ich hätte es sehr nötig.
Und meine Frau noch mehr. Die hat
eben wieder einen heftigen Anfall
von einem Lungenspitzenkatarrh. Sie
sollte unbedingt fort. Und ich
kann sie
nicht fortschicken.
nicht fortschicken.
Ich wäre eventuell bereit einen
Vertrag auf meine ganze [...]musik-
[sch]riftstellerische Tätigkeit zu machen.
Ich plane folgende Schriften in der
nächsten Zeit: (außer dem Kontrapunkt)
Vertrag auf meine ganze [...]musik-
[sch]riftstellerische Tätigkeit zu machen.
Ich plane folgende Schriften in der
nächsten Zeit: (außer dem Kontrapunkt)
eine Instrumentationslehre; die
gibt es nämlich bis jetzt nicht; denn alle
vorhandenen Bücher sind Instrumenten-
kunde. Ich aber will die Satzkunst
für Orchester lehren!!!! Das ist ein großer
Unterschied und etwas absolut Neues!!
gibt es nämlich bis jetzt nicht; denn alle
vorhandenen Bücher sind Instrumenten-
kunde. Ich aber will die Satzkunst
für Orchester lehren!!!! Das ist ein großer
Unterschied und etwas absolut Neues!!
dann
eine
„Vorstudie zur Formenlehre“
„Untersuchung über die formalen Ursachen
für die Wirkung in modernen Kompositionen“
„Untersuchung über die formalen Ursachen
für die Wirkung in modernen Kompositionen“
Dann später:
ebenfalls als Vorstudie zur Formen-
lehre:
lehre:
„Form-Analysen und Gesetze die sich
daraus ergeben“
daraus ergeben“
schliesslich hierauf:
„Formenlehre“
Alle diese Bücher sind Lehrbücher
oder Lehr-Hilfsbücher. Das ganze
zusammen ergibt [...] dann eine Ästhetik
der Tonkunst unter welchem Titel ich
ein das zusammenfassendes Werk schreiben
will.
oder Lehr-Hilfsbücher. Das ganze
zusammen ergibt [...] dann eine Ästhetik
der Tonkunst unter welchem Titel ich
ein das zusammenfassendes Werk schreiben
will.
Zu allen diesen Werken habe ich
bereits Ideen und auch Notizen.
bereits Ideen und auch Notizen.
Im Lauf von fünf Jahren kann alle[s]
fertig sein!
fertig sein!
Also ich biete Ihnen, was ich kann,
tun Sie das gleiche und bieten Sie auch
mir mehr.
tun Sie das gleiche und bieten Sie auch
mir mehr.
Viele herzliche Grüße Ihr
warten.
Paul Cassirer trat nicht nur als
Herausgeber der Zeitschrift Pan und
Kunsthändler, sondern auch als Verleger hervor. Schönberg intendierte, seine mehrbändig
konzipierte Kompositionslehre alternativ zur UE bei Cassirer zu
veröffentlichen.
23/7.1911
Lieber Herr Direktor, Cassierer hat mir noch nicht
geschrieben und ich kann eigentlich
kaum länger warten.1 Deshalb möchte ich Sie also jetzt bitten, mir so rasch es geht einen
Antrag zu machen. Nur bitte ich Sie diesen Antrag so zu fassen, dass
ich wirklich da
rauf eingehen kann. Bitte überlegen Sie: ich habe an der Harmonielehre bis jetzt nahezu 1 1/2 Jahre
(rein gering 1 Jahr) gearbeitet und habe dafür
500 Kr. gehabt! Nicht wahr, das geht ja nicht. Aber abgesehen davon, ich
könnte
das auch deshalb
jetzt nicht annehmen, weil mir damit nicht gedient ist. Ich habe am
1. August Zins zu zahlen und habe außerdem nichts für die Zeit bis Mitte September, wo ich erst wieder Hoffnung habe,
etwas zu verdienen. Es wäre mir also mit einer geringen Summe nicht
gedient. Denn abgesehen von Allem gäbe ich damit die Chance auf den
Erfolg meiner Harmonielehre abzuwarten, worauf mir wohl sicher hohe
Honorare in Aussicht stehen.
Bitte missverstehen Sie mich nicht! Ich will sehr gerne Sie dem Cassierer
vorziehen. Denn ich weiß ja, dass Ihr Verlag für mich sehr vorteilhaft
dadurch ist, dass alle meine neuen Sachen bei
Ihnen erscheinen.
Aber die Sache ist doch so, dass mir mit einer
kleinen Summe nicht geholfen ist ich mich aber dann zu einer Arbeit
verpflichtet habe, für die ich
möglicherweise einige Monate später den fünffachen Betrag bekommen
könnte – denn die Harmonielehre wird nach der Meinung aller – selbst sehr
kühl und pessimistisch denkender – sicher ein Sensations-Erfolg.
Speziell als Lehrbuch!!
Nun aber bitte, nicht diese Gründe allein sind es auf die ich mich stützen
will, sondern
vielmehr habe ich die Hoffnung, dass Sie
diese Gelegenheit benutzen werden, um hier (wo Ihr Risiko weniger groß
ist) an mir als Mäcen zu handeln. Als einer
der mir wirklich nützen will, indem er mir die dringendsten Sorgen vom
Leib hält. Schaun Sie, ich arbeite seit 6 Monaten an der Harmonielehre durchschnittlich 7–9 Stunden
täglich. Ich leiste etwas, ich arbeite, ich bin fleißig, ich besitze alle
moralischen Tugenden, die man verlangen kann, und muss solche Sorgen
haben, dass ich nicht aus noch ein weiß! Alles erholt sich im Sommer –
ich arbeite! Alles hat einen freien Kopf – ich habe
Sorgen. Nun aber: und wieviele leisten noch soviel wie ich?!? Ist das
nicht ungerecht. Und wäre es nicht schön von Ihnen mir da ausgiebig zu
helfen. Denken Sie in 50 Jahren, wenn man allgemein wissen wird, wer
ich war, dann wird man ebenso darüber urteilen, wie über andere
ähnliche Fälle.
Deshalb wende ich mich an Sie, dass Sie diese
Angelegenheit
als Mäcen
behandeln.
Nicht wahr, mein anderer Vertrag
ist
ja sowenig günstig (ich bekomme, wie ich neulich berechnet habe genau halb so viel von Ihnen als ich unter gleichen
Umständen bei Marschalk bekommen
hätte), ich meine da könnten Sie mir hier, indem Sie ein wenig nur von
Ihren geschäftlichen Prinzipien abgehen,
diesmal einen günstigeren Vertrag machen. Ich meine, wenn Sie sich auf
den Standpunkt stellen wollen, dass ein Mensch,
wie ich einen Mäcen
verdient!
Ich hoffe Sie von der Richtigkeit meiner Ansicht überzeugt zu haben und
erwarte mir von Ihrer Noblesse, dass Sie dem guten Kaufmann einmal
einen Possen spielen wird.
Also bitte: machen Sie mir einen
günstigen
Antrag.
Und aber: sehr rasch!!!
Das bitte ich Sie sehr.
Sie entschließen sich ja immer so schnell. Ueberlegen Sie, wie es am raschesten geht. Vielleicht können Sie es so machen,
dass sie mir in einem Brief Ihre Bedingungen schreiben und ich hätte
bloß mein Einverständnis
mit diesen Bedingungen mitzuteilen (an die Universal-Edition) worauf mir die Vertragssumme sofort
ausbezalt wird.
Ich bitte Sie keinen Tag zu verlieren.
Wenn Sie mir eine große Summe geben könnten (womöglich 1500 Kronen)
könnte ich vielleicht doch noch auf ein paar Wochen fort. Ich hätte es
sehr nötig. Und meine Frau noch
mehr. Die hat eben wieder einen heftigen Anfall von einem
Lungenspitzenkatarrh. Sie sollte unbedingt fort. Und ich
kann sie nicht fortschicken.
Ich wäre eventuell bereit einen Vertrag auf meine ganzemusik
schriftstellerische Tätigkeit zu machen. Ich plane folgende
Schriften in der nächsten Zeit: (außer dem Kontrapunkt)
eine Instrumentationslehre; die gibt es nämlich bis
jetzt nicht; denn alle vorhandenen Bücher sind Instrumentenkunde. Ich aber will die Satzkunst
für Orchester lehren!!!! Das ist ein großer Unterschied und
etwas absolut Neues!!
dann
eine
„Vorstudie zur Formenlehre“ „Untersuchung über die formalen Ursachen
für die Wirkung in modernen Kompositionen“
Diese Schrift wird sich wahrscheinlich nur
mit Mahler-Werken
befassen.
Dann später:
ebenfalls als Vorstudie zur Formenlehre:
„Form-Analysen und Gesetze die sich daraus
ergeben“
schliesslich hierauf:
„Formenlehre“
Alle diese Bücher sind Lehrbücher oder Lehr-Hilfsbücher. Das ganze
zusammen ergibt dann eine Ästhetik der Tonkunst unter welchem
Titel ich ein das zusammenfassendes Werk
schreiben will.
Zu allen diesen Werken habe ich bereits Ideen und auch Notizen.
Im Lauf von fünf Jahren kann alles
fertig sein!
Also ich biete Ihnen, was ich kann, tun Sie das gleiche und bieten Sie
mir mehr.
warten.
Paul Cassirer trat nicht nur als
Herausgeber der Zeitschrift Pan und
Kunsthändler, sondern auch als Verleger hervor. Schönberg intendierte, seine mehrbändig
konzipierte Kompositionslehre alternativ zur UE bei Cassirer zu
veröffentlichen.
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 23. Juli 1911, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.6698.