Universal-Edition an Arnold Schönberg
10. Februar 1926
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien, A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon No 51351, 51352. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, den 10. Februar 1926.
D/Ma.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien, A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon No 51351, 51352. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, den 10. Februar 1926.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Berlin – Charlottenburg 2.
Steinplatz 2, Pension
Bavaria
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Aus Budapest, wo ich einige Tage
zugebracht habe, zurück-
gekehrt, finde ich Ihre geschätzte Zuschrift vom 3. Feber vor. Ich
glaube, dass die meisten der darin enthaltenen Punkte erledigt
sind. Ich will aber dieselben noch rekapitulieren.
gekehrt, finde ich Ihre geschätzte Zuschrift vom 3. Feber vor. Ich
glaube, dass die meisten der darin enthaltenen Punkte erledigt
sind. Ich will aber dieselben noch rekapitulieren.
1) Tischer Jagenberg Zahlung per M 42.15 ist
erfolgt und
Ueberweisung des Betrages an das Pelzhaus Horowitz veranlasst.
Ueberweisung des Betrages an das Pelzhaus Horowitz veranlasst.
2) Nachdem Sie Wert darauf legen, dass die Chöre1 recht bald
herauskommen, werden wir veranlassen, dass dieselben sofort zum
Stich gehen. Dadurch ist auch meine Bemerkung im letzten Schrei-
ben überholt.
herauskommen, werden wir veranlassen, dass dieselben sofort zum
Stich gehen. Dadurch ist auch meine Bemerkung im letzten Schrei-
ben überholt.
3 und 4) Wir lassen Ihnen 5 Exemplare der Texte
zugehen und
machen für diese schon lebhafte Propaganda. Wir haben auch schon
an einen Buchverlag geschrieben, um einen gemeinschaftlichen Ver-
trieb zu ermöglichen.
machen für diese schon lebhafte Propaganda. Wir haben auch schon
an einen Buchverlag geschrieben, um einen gemeinschaftlichen Ver-
trieb zu ermöglichen.
5) Jahrbuch2 ist wohl schon in Ihren Händen, es würde mich
sehr interessieren, Ihr offenes Urteil über dasselbe zu hören.
sehr interessieren, Ihr offenes Urteil über dasselbe zu hören.
ausbezahlt.
Ich freue mich herzlich zu hören, dass Sie die Suite bald
fertig haben werden und warte gespannt darauf, ob Sie die sich
selbst gestellten 4 bis 5 Wochen einhalten können. Auch dass Sie
an einer grösseren Kantate zu arbeiten begonnen haben, hat mich
ausserordentlich interessiert.
fertig haben werden und warte gespannt darauf, ob Sie die sich
selbst gestellten 4 bis 5 Wochen einhalten können. Auch dass Sie
an einer grösseren Kantate zu arbeiten begonnen haben, hat mich
ausserordentlich interessiert.
7) Die Auszahlung an Görgi ist erfolgt.
8) Anbruch Jänner-Nummer3 geht Ihnen
gleichzeitig zu.
Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Sie den Jahrbuch-
artikel für die Flugblätter4 ungeeignet finden und etwas anderes
für den Anbruch schreiben wollen. Ich freue mich sehr über diese
Zusage und hoffe, dass Sie sie bald ausführen.
artikel für die Flugblätter4 ungeeignet finden und etwas anderes
für den Anbruch schreiben wollen. Ich freue mich sehr über diese
Zusage und hoffe, dass Sie sie bald ausführen.
Vor wenigen Tagen
hatten
wir eine kleine, interne und in-
time Feier, die dem Gedenken des 25jährigen Bestandes der Univer-
sal Edition galt. Bei dieser Gelegenheit wurde ich von meinen lie-
ben treuen Mitarbeitern mit einer Mappe überrascht, die eine An-
zahl überaus wertvoller und interessanter Widmungen für mich ent-
halten hat. Ich habe mich über diese Festgabe ausserordentlich ge-
freut und muss insbesondere Ihnen, lieber verehrter Meister Schön-
berg, meinen wärmsten Dank für Ihren ebenso wertvollen als mich
ehrenden Beitrag5 aussprechen. Sie haben mir wirklich durch diese
Widmung eine ganz besondere Ehrung erwiesen, auf die ich stolz
bin.
time Feier, die dem Gedenken des 25jährigen Bestandes der Univer-
sal Edition galt. Bei dieser Gelegenheit wurde ich von meinen lie-
ben treuen Mitarbeitern mit einer Mappe überrascht, die eine An-
zahl überaus wertvoller und interessanter Widmungen für mich ent-
halten hat. Ich habe mich über diese Festgabe ausserordentlich ge-
freut und muss insbesondere Ihnen, lieber verehrter Meister Schön-
berg, meinen wärmsten Dank für Ihren ebenso wertvollen als mich
ehrenden Beitrag5 aussprechen. Sie haben mir wirklich durch diese
Widmung eine ganz besondere Ehrung erwiesen, auf die ich stolz
bin.
Ich hoffe auf den ungetrübten Weiterbestand der mir
so
werten Beziehungen, die uns nun 18 Jahre aneinander knüpfen
und ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, dass von meiner Sei-
te stets alles geschieht, um Ihnen Beweise meiner Ergebenheit zu
bieten.
und ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, dass von meiner Sei-
te stets alles geschieht, um Ihnen Beweise meiner Ergebenheit zu
bieten.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr in warmer Verehrung
ergebener
Chöre
Jahrbuch
Heinsheimer-Stefan
1926 (Exemplare aus dem Schönberg-Nachlass; BOOK F11, c.1; BOOK
F11, c.2).
Anbruch Jänner-Nummer
Anbruch 1926b
(Exemplar aus dem Schönberg-Nachlass; P12).
Flugblätter
Es
erschien ein Auszug aus der Harmonielehre (Schönberg 1926).
Beitrag
Vier
Stücke für gemischten Chor op. 27: Unentrinnbar op. 27/1,
Reinschrift. Widmungsexemplar für Emil
Hertzka zum 25jährigen Jubiläum der Universal-Edition im Frühjahr 1926 (ASGA B 18/2, Quelle B); Widmung Arnold Schönberg an Emil Hertzka, 30. September 1925.
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien, A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon No 51351, 51352. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, den 10. Februar 1926.
D/Ma.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien, A. B. C. Code 5th. Ed. Mosse Code.
Telefon No 51351, 51352. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, den 10. Februar 1926.
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Aus Budapest, wo ich einige Tage
zugebracht habe, zurückgekehrt, finde ich
Ihre geschätzte Zuschrift vom 3. Feber vor.
Ich glaube, dass die meisten der darin enthaltenen Punkte erledigt
sind. Ich will aber dieselben noch rekapitulieren.
1) Tischer Jagenberg Zahlung per M 42.15 ist
erfolgt und Ueberweisung des Betrages an das Pelzhaus Horowitz veranlasst.
2) Nachdem Sie Wert darauf legen, dass die Chöre1 recht bald herauskommen, werden wir veranlassen, dass dieselben sofort zum Stich gehen. Dadurch ist auch meine
Bemerkung im letzten Schreiben überholt.
3 und 4) Wir lassen Ihnen 5 Exemplare der Texte
zugehen und machen für diese schon lebhafte Propaganda. Wir haben auch
schon an einen Buchverlag geschrieben, um einen gemeinschaftlichen Vertrieb zu ermöglichen.
5) Jahrbuch2 ist wohl schon in Ihren Händen, es würde mich sehr interessieren,
Ihr offenes Urteil über dasselbe zu hören.
6) Ueber Angelegenheit Greissle habe ich Ihnen
ausführlich Bericht erstattet. In der Zwischenzeit ist es mir gelungen,
Kugel
noch etwa 10 % abzuzwacken und habe ihm den Rest von 700 Schilling ausbezahlt.
Ich freue mich herzlich zu hören, dass Sie die Suite bald fertig haben werden und warte gespannt darauf, ob
Sie die sich selbst gestellten 4 bis 5 Wochen einhalten können. Auch dass
Sie an einer grösseren Kantate zu arbeiten begonnen haben, hat mich
ausserordentlich interessiert.
7) Die Auszahlung an Görgi ist erfolgt.
8) Anbruch Jänner-Nummer3 geht Ihnen
gleichzeitig zu.
Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Sie den Jahrbuchartikel für die Flugblätter4 ungeeignet finden und
etwas anderes für den Anbruch
schreiben wollen. Ich freue mich sehr über
diese Zusage und hoffe, dass Sie sie bald ausführen.
Vor wenigen Tagen
hatten
wir eine kleine, interne und intime Feier, die dem Gedenken des 25jährigen Bestandes der
Universal Edition galt. Bei dieser Gelegenheit wurde ich
von meinen lieben treuen Mitarbeitern mit einer Mappe überrascht, die eine
Anzahl überaus wertvoller und interessanter Widmungen für mich
enthalten hat. Ich habe mich über diese Festgabe ausserordentlich
gefreut und muss insbesondere Ihnen, lieber verehrter Meister
Schönberg, meinen wärmsten Dank für Ihren ebenso
wertvollen als mich ehrenden Beitrag5
aussprechen.
Sie haben mir wirklich durch diese Widmung eine ganz besondere Ehrung
erwiesen, auf die ich stolz bin.
Ich hoffe auf den ungetrübten Weiterbestand der mir so
werten Beziehungen, die uns nun 18 Jahre aneinander knüpfen und ich brauche
Ihnen wohl nicht zu sagen, dass von meiner Seite stets alles geschieht, um Ihnen Beweise meiner Ergebenheit zu
bieten.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr in warmer Verehrung
ergebener
Emil Hertzka
P. S. Der Brief an die Internationale
ist sofort nach Erhalt an den Adressaten abgegangen.
Chöre
Jahrbuch
Heinsheimer-Stefan
1926 (Exemplare aus dem Schönberg-Nachlass; BOOK F11, c.1; BOOK
F11, c.2).
Anbruch Jänner-Nummer
Anbruch 1926b
(Exemplar aus dem Schönberg-Nachlass; P12).
Flugblätter
Es
erschien ein Auszug aus der Harmonielehre (Schönberg 1926).
Beitrag
Vier
Stücke für gemischten Chor op. 27: Unentrinnbar op. 27/1,
Reinschrift. Widmungsexemplar für Emil
Hertzka zum 25jährigen Jubiläum der Universal-Edition im Frühjahr 1926 (ASGA B 18/2, Quelle B); Widmung Arnold Schönberg an Emil Hertzka, 30. September 1925.
10. Februar 1926
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 10. Februar 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17649.