Universal-Edition an Arnold Schönberg
3. September 1928
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6.
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon No.57-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 3. September 1928.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
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ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 3. September 1928.
NEUE TELEFONNUMMER
U 47-5-85 SERIE
U 47-5-85 SERIE
Dr. R/S/Sch.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Roquebrune-Cap Martin
Frankreich
Sehr verehrter Meister!
Wir erhielten Samstag Mittags Ihr geschätztes
Schreiben vom 28. v. M., und liessen Ihnen sofort eine Partitur des
„Pierrot lunaire“ zugehen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn wir
das Stück bis Ende September erhalten könnten, damit das 6. und letzte
Heft der Sammlung bis Ende Oktober erscheinen kann.
Schreiben vom 28. v. M., und liessen Ihnen sofort eine Partitur des
„Pierrot lunaire“ zugehen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn wir
das Stück bis Ende September erhalten könnten, damit das 6. und letzte
Heft der Sammlung bis Ende Oktober erscheinen kann.
Bezüglich einer Filiale der Kontophot
schrieben
wir Ihnen bereits am 18. v. M., dass eine Filiale in Nizza oder Marseille
nicht existiert. Da das Verfahren jedoch ein ziemlich verbreitetes ist,
und auch z. B. für die Rechnungsauszüge der grossen Banken Verwendung
findet, glauben wir, dass sich ein ähnliches Unternehmen in Nizza oder
Marseille wird finden müssen. Eine praecise Auskunft haben wir aller-
dings hier darüber nicht bekommen können.
wir Ihnen bereits am 18. v. M., dass eine Filiale in Nizza oder Marseille
nicht existiert. Da das Verfahren jedoch ein ziemlich verbreitetes ist,
und auch z. B. für die Rechnungsauszüge der grossen Banken Verwendung
findet, glauben wir, dass sich ein ähnliches Unternehmen in Nizza oder
Marseille wird finden müssen. Eine praecise Auskunft haben wir aller-
dings hier darüber nicht bekommen können.
Heute erhalten wir von Herrn Furtwängler ein
Schreiben folgenden Inhalts:
Schreiben folgenden Inhalts:
„Aus einem Brief1 von Arnold Schönberg, den
ich soeben erhalten habe, entnehme ich, dass sein neues Variationen-Werk
bis Ende September im Stiche fertig ist. Ich möchte Sie bitten, mir, so
bald es geht, eine Partitur zu senden, evtl. vielleicht vorher schon eine
Photographie des Manuskriptes2. Da Herr Schönberg mir das Werk zur Auf-
führung überlassen hat, beabsichtige ich, das Werk zunächst in Berlin
zur Aufführung3 zu bringen. Ich nehme wohl an, dass das die Uraufführung
ist? Meine Adresse ist bis 10.X. St. Moritz, Villa Acla Silva, dann Mannheim,
Mollstrasse 45.“
Wir informierten Herrn Furtwängler
gleichzeitig,
dass Sie uns die Sendung der Partitur4 avisiert haben, und dass wir ihm,
sobald wie möglich, eine Photographie des Manuskriptes senden werden.
sobald wie möglich, eine Photographie des Manuskriptes senden werden.
Wir erlauben uns deshalb, Sie freundlichst zu bitten, uns, wenn Sie das
Manuskript photographieren lassen, noch eine Kopie machen zu lassen,
die wir Furtwängler senden würden. Wir bitten Sie auch noch um Nach-
richt, ob Sie an Furtwängler die Uraufführung vergeben haben und empfehlen
uns mit dem Ausdrucke
Manuskript photographieren lassen, noch eine Kopie machen zu lassen,
die wir Furtwängler senden würden. Wir bitten Sie auch noch um Nach-
richt, ob Sie an Furtwängler die Uraufführung vergeben haben und empfehlen
uns mit dem Ausdrucke
Brief
Der letzte erhaltene Brief
(Arnold Schönberg an Wilhelm Furtwängler, 16. August 1928; ASCC 1492) enthält keine Informationen über den Stich der
Variationen op. 31.
Photographie des Manuskriptes
Furtwängler erhielt eine Photographie, diese ist
jedoch nicht identisch mit der erhaltenen Stichvorlage (ASGA B 13, Quelle Cb).
Aufführung
Partitur
Partiturreinschrift, autograph
(ASGA B 13, Quelle C).
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Wien, am 3. September 1928.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
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I·Karlsplatz 6.
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ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, am 3. September 1928.
NEUE TELEFONNUMMER
U 47-5-85 SERIE
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Sehr verehrter Meister!
Wir erhielten Samstag Mittags Ihr geschätztes
Schreiben vom 28. v.
M., und liessen Ihnen sofort eine Partitur des „Pierrot lunaire“ zugehen. Wir wären Ihnen sehr
dankbar, wenn wir das
Stück
bis Ende September erhalten könnten, damit das 6.
und letzte Heft der Sammlung bis Ende Oktober
erscheinen kann.
Bezüglich einer Filiale der Kontophot
schrieben
wir Ihnen bereits am 18. v. M., dass eine
Filiale in Nizza oder Marseille
nicht existiert. Da das Verfahren jedoch ein ziemlich verbreitetes ist
und auch z. B. für die Rechnungsauszüge der grossen Banken Verwendung
findet, glauben wir, dass sich ein ähnliches Unternehmen in Nizza oder
Marseille wird finden müssen. Eine
praecise Auskunft haben wir allerdings hier darüber nicht bekommen können.
Heute erhalten wir von Herrn Furtwängler ein
Schreiben folgenden Inhalts:
„Aus einem Brief1 von Arnold Schönberg, den ich soeben erhalten habe, entnehme ich, dass sein neues Variationen-Werk bis Ende September im Stiche fertig ist. Ich möchte Sie bitten, mir, so bald es geht, eine Partitur zu senden, evtl. vielleicht vorher schon eine Photographie des Manuskriptes2. Da Herr Schönberg mir das Werk zur Aufführung überlassen hat, beabsichtige ich, das Werk zunächst in Berlin zur Aufführung3 zu bringen. Ich nehme wohl an, dass das die Uraufführung ist? Meine Adresse ist bis 10.X. St. Moritz, Villa Acla Silva, dann Mannheim, Mollstrasse 45.“
Wir informierten Herrn Furtwängler
gleichzeitig, dass Sie uns die Sendung der Partitur4 avisiert haben, und dass wir ihm, sobald wie möglich, eine
Photographie des Manuskriptes senden werden.
Wir erlauben uns deshalb, Sie freundlichst zu bitten, uns, wenn Sie das
Manuskript photographieren lassen, noch eine Kopie machen zu lassen,
die wir Furtwängler senden würden. Wir
bitten Sie auch noch um Nachricht, ob Sie an Furtwängler die Uraufführung vergeben
haben und empfehlen uns mit dem Ausdrucke
Brief
Der letzte erhaltene Brief
(Arnold Schönberg an Wilhelm Furtwängler, 16. August 1928; ASCC 1492) enthält keine Informationen über den Stich der
Variationen op. 31.
Photographie des Manuskriptes
Furtwängler erhielt eine Photographie, diese ist
jedoch nicht identisch mit der erhaltenen Stichvorlage (ASGA B 13, Quelle Cb).
Aufführung
Partitur
Partiturreinschrift, autograph
(ASGA B 13, Quelle C).
3. September 1928
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 3. September 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.1 vom 20.01.2026. URL: ://www.ascwien.org/ue/letters/letter.17775.